Leroy Sane brachte 50 Millionen Euro

Transfer-Wahn in England: Viel Geld fließt in die Bundesliga

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Leroy Sané spülte 50 Millionen in Schalkes Kasse.

Hamburg - In keiner Liga fließt so viel Geld für Spieler-Transfers wie in der Premier League. Auch in dieser Transfer-Periode profitierten andere Europäische Ligen vom Englischen Geldregen, auch die Bundesliga.

Update vom 8. September 2016: Die Premier League lockt auch in Deutschland immer mehr Zuschauer vor die Bildschirme. Doch wo ist die englische Liga eigentlich zu sehen? Hier erfahren Sie, wo Sie die Premier League live sehen können.

Die Fußball-Bundesliga ist unter den ausländischen Ligen der größte Profiteur des Transfer-Wahnsinns in der Premier League. Von den insgesamt 1,41 Milliarden Euro an Ausgaben der höchsten englischen Klasse für neue Spieler flossen nach Berechnung von transfermarkt.de 190,20 Millionen Euro in die Kassen deutscher Vereine.

Diese Spieler wechselten auf die Insel

Das Gros der Einnahmen kam durch die Top-Transfers von Leroy Sané (von Schalke 04 zu Manchester City/50 Millionen Euro), Granit Xhaka (Borussia Mönchengladbach/FC Arsenal/45) oder Henrik Mkhitaryan (Borussia Dortmund/Manchester United/42) zustande.

England behält das meiste Geld im Land

Hinter der Bundesliga folgten die spanische La Liga (176,60 Millionen Euro) und die Serie A in Italien (161,00 Millionen Euro) bei den ausländischen Profiteuren auf den Rängen zwei und drei. Das meiste Geld der Ausgaben blieb jedoch im Lande. Durch Einkäufe innerhalb der Premier League nahmen die englischen Klubs 355,95 Millionen Euro ein.

Bundesliga auf Rang drei

Auch die Bundesliga hatte auf der Einnahmen-Seite für einen Rekord gesorgt. Nach Abschluss aller Transfers bis Mittwochabend gaben die Klubs der deutschen Elite-Klasse 547 Millionen Euro aus und rangieren damit im europaweiten Ranking hinter der Premier League und der Serie A (699,94 Millionen Euro) auf Rang drei.

sid

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