Remis im Niedersachsen-Derby

Stuttgart nur noch einen Punkt hinter Braunschweig

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Simon Terodde (M) war mit drei Toren Stuttgarts Matchwinner. Foto: Deniz Calagan

In der 2. Fußball-Bundesliga sind beim 2:2 im Niedersachsen-Derby zwischen Braunschweig und Hannover die befürchteten Krawalle weitgehend ausgeblieben. Erstligaabsteiger Stuttgart gewinnt 3:1 gegen Arminia Bielefeld.

Düsseldorf (dpa) - Der VfB Stuttgart hat mit dem dritten Liga-Sieg in Serie seinen Platz in der Spitzengruppe der 2. Fußball-Bundesliga gefestigt.

Die Mannschaft von Trainer Hannes Wolf bezwang Arminia Bielefeld dank dreier Treffer von Torjäger Simon Terodde 3:1 mit (1:0) und hat als Zweiter nur noch einen Punkt Rückstand auf Tabellenführer Eintracht Braunschweig. Braunschweig beendete das Niedersachsen-Derby gegen VfB-Mitabsteiger Hannover 96 mit 2:2 (2:1).

Die Eintracht liegt nach dem zwölften Spieltag mit 26 Zählern knapp vor Stuttgart. Hinter dem 1. FC Heidenheim (22) nimmt Hannover (21) den vierten Rang ein. In der dritten Sonntags-Partie besiegte der SV Sandhausen den strauchelnden TSV 1860 München mit 3:2 (1:2). Dabei gelang dem Sandhausener Julian Derstroff nach 15 Sekunden mit dem 1:0 eines der schnellsten Tore der Zweitliga-Historie.

"Wir bekommen das 2:1 zu früh", kommentierte Braunschweigs Coach Torsten Lieberknecht den Verlauf der Begegnung mit Hannover. "Aber es war ein Top-Derby. Doch wenn man 2:0 führt, würde man den Sieg gern mit nach Hause nehmen", bemerkte Lieberknecht. In Stuttgart war Terodde der Matchwinner - der ehemalige Bochumer sprach nach dem 3:1 gegen die abstiegsbedrohten Ostwestfalen von einem "Arbeitssieg". Terodde sagte im TV-Sender Sky: "Man hat gesehen, dass wir nicht durch die Liga marschieren können."

In Braunschweig blieben befürchtete Krawalle weitgehend aus. Allerdings brannten Fans beider Clubs verbotene Pyrotechnik ab. Kurz nach Wiederbeginn musste die Begegnung für rund zwei Minuten unterbrochen werden. In der Braunschweiger Innenstadt blieb es nach Angaben der Polizei zumindest bis Spielbeginn friedlich. Eine umstrittene Demonstration von rund 800 Eintracht-Anhängern verlief ohne Zwischenfälle.

Hintergründe zum zwölften Spieltag bei bundesliga.de

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