Debatte unter Bullen

Wegen Leipzig: Salzburg-Fans laufen Sturm gegen Klubpolitik

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Ralf Rangnick.

Salzburg - Die Fans des österreichischen Fußball-Meisters Red Bull Salzburg laufen Sturm gegen die eigenen Vereinbosse. Grund ist die Rolle des Klubs als Farmteam für den vom selben Sponsor finanzierten Bundesliga-Neuling RB Leipzig. Salzburg ist nur noch Ausbildungsverein für die Sachsen.

Nun verfassten Vertreter der Salzburger Fanszene einen offenen Brief an die Vereinsvertreter und an den mächtigen Sponsor, in dem sie beklagen nur noch eine "Lachnummer im Klubfußball" zu sein.

Ferner heißt es in dem Schreiben: "Wir sind diejenigen, die ,Regen und Wind, Sturm und Schnee' (Auszug aus einem unserer Gesänge) trotzen und unsere Mannschaft in guten und schlechten Zeiten unterstützen. Doch woran sollen wir noch glauben? Hinter wem sollen wir stehen? Eingespielte Mannschaften werden (fast schon ,traditionell') ständig zerrissen, was unsere Elf ständig an höheren sportlichen Erfolgen scheitern lässt."

In den letzten Jahren hat mehr als ein Dutzend Profis von RB Salzburg in Richtung Leipzig verlassen. In diesem Sommer haben die Sachsen neben dem Brasilianer Bernardo auch Mittelfeldspieler Naby Keita und Verteidiger Benno Schmitz aus der Mozartstadt verpflichtet.

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