Sportchef will Ukrainer offenbar loswerden

Werders Ehrenpräsident stärkt Trainer Skripnik

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Hat seine erste komplette Saison mit Werder Bremen auf Rang 13 beendet: Viktor Skripnik muss trotz des Happyend um seine Zukunft bangen.

Bremen - Die Entscheidung in der Trainerfrage bei Werder Bremen ist noch immer nicht gefallen. Ehrenpräsident Klaus-Dieter Fischer setzt sich für Viktor Skripnik ein.

Ehrenpräsident Klaus-Dieter Fischer (75) hat sich in der Führungsdebatte bei Werder Bremen für eine Weiterbeschäftigung von Trainer Viktor Skripnik ausgesprochen. "Ich halte ihn mit seinem Team für die richtige Lösung. Das hat das letzte halbe Jahr gezeigt", sagte Fischer dem SID am Donnerstag und stärkte dem Ukrainer im vermeintlichen Machtkampf mit Sportchef Thomas Eichin damit erneut den Rücken.

Bremer Medien und das Fachmagazin kicker berichteten am Donnerstag übereinstimmend über einen "Machtkampf bei Werder". Geschäftsführer Eichin soll intern auf einen Trainerwechsel drängen, der Aufsichtsrat um Chef-Kontrolleur Marco Bode steht demnach hinter Skripnik, dessen Vertrag bis 2017 gültig ist. Auch von einer möglichen Abberufung des Managers (Vertrag bis 2018) wird berichtet. "Es kann nur einen geben", titelte die Bild.

Fischer will von Machtkampf nichts wissen

Von einem Machtkampf im Klub will der langjährige Vereinsboss Fischer unterdessen nichts wissen. "Das ist Quatsch", sagte Fischer, der 45 Jahre lang in verschiedenen Leitungsfunktionen für die Grün-Weißen aktiv war und noch immer als einflussreich gilt: "Es gibt zurzeit Überlegungen, wie es weitergehen kann."

Ungeachtet der Rettung am letzten Bundesliga-Spieltag gegen Eintracht Frankfurt (1:0) gab es zuletzt Zweifel, ob Vereins-Ikone Skripnik, der am 25. Oktober 2014 als Nachfolger von Robin Dutt zum Cheftrainer befördert worden war, seinen Vertrag in Bremen erfüllen darf.

sid

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