Werder Bremen verzichtet auf Trainingslager vor Abstiegs-Endspiel

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Viktor Skripnik hat sich gegen ein Trainingslager entschieden. Foto: Maja Hitij

Bremen (dpa) - Werder Bremen verzichtet in der Woche der Wahrheit auf ein Trainingslager. Der Fußball-Bundesligist, der am Samstag im Abstiegsendspiel auf Eintracht Frankfurt trifft, will sich möglichst ruhig und in einem normalen Ablauf auf das letzte Saisonspiel vorbereiten.

Darauf hat sich nach Angaben des Clubs die Sportliche Leitung um Trainer Viktor Skripnik und Manager Thomas Eichin verständigt.

Skripnik gab seinen Profis am Montag trainingsfrei. Der ukrainische Coach nahm mit Co-Trainer Torsten Frings an einer Tagung des Bundes Deutscher Fußball-Lehrer im Weserstadion teil. Skripnik referierte über die Aufgabenbereiche des Trainerteams sowie die Zusammenarbeit mit der Nachwuchsabteilung. Bis Freitag steht für die Werder-Mannschaft jeweils eine tägliche Trainingseinheit auf dem Programm, am Freitag ist die Einheit nicht-öffentlich.

Auch sonst ist die Öffentlichkeitsarbeit wie in den vergangenen zwei Wochen eingeschränkt. Neben der Spieltags-Pressekonferenz am Donnerstag soll nur noch Kapitän Clemens Fritz am Dienstag mit den Medienvertretern sprechen.

Extra-Maßnahmen sind diesmal nicht geplant. Zuletzt hatte Werder vor dem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart (6:2) ein Kurztrainingslager in Verden bezogen. Zum Auswärtsmatch beim 1. FC Köln (0:0) war die Mannschaft einen Tag früher als sonst angereist. Trotz der vier Punkte aus den beiden Spielen kämpft Werder als Tabellen-16. weiterhin um den Klassenverbleib.

Die Skripnik-Elf ist nur bei einem Heimsieg gegen Frankfurt (Samstag 15.30 Uhr, live im TV und kostenlosen Live-Stream) definitiv gerettet. Bei einem Unentschieden kommt es wahrscheinlich zu zwei Relegationsspielen gegen den 1. FC Nürnberg. Sollte Werder verlieren, droht bei einem gleichzeitigen Sieg des VfB Stuttgart in Wolfsburg (ebenfalls live im TV und gratis im Live-Stream) der zweite Bundesliga-Abstieg nach 1980.

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