Friedliche Feste

Zehntausende Fans bei Public Viewings

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Zehntausende Fans sahen das Deutschland-Spiel gegen die USA auf öffentlichen Plätzen.

Berlin - Deutschland spielt und die Fanfeste sind wieder voll. Schwarz-rot-gold soweit das Auge reicht. Nur gelegentlich sah man „Stars and Stripes“.

Zehntausende Fußballfans haben sich am Donnerstagabend in ganz Deutschland zu schwarz-rot-goldenen Fußballfesten versammelt. Ob auf der Fanmeile in Berlin, beim Fanfest in Hamburg oder in diversen Fußballstadien: Überall hofften die Fußballanhänger auf einen Sieg der deutschen Elf gegen die USA und den sicheren Einzug ins WM-Achtelfinale. Die amerikanischen „Stars & Stripes“ waren nur vereinzelt zu sehen, überall dominierten die deutschen Farben.

Wieder gab es einen Mix aus schwarz-rot-gold: Blumenketten, Schweißbänder oder Schals, dazu Nationaltrikots en masse. Immer mehr Vielfalt gibt es bei den Kopfbedeckungen. Neben Mützen und Hüten trugen junge Männer und Frauen auf ihren Köpfen Perücken, Piratentücher, kleine Sonnenschirme, nachgemachte oder echte Irokesenfrisuren - alles in schwarz-rot-gold.

Zehntausende bei Public Viewing-Festen sehen Deutschland-Sieg

Erst Sonne, dann Regen: Zehntausende beim Public Viewing

Amerikanisch-deutsche Feiern gab es in Berlin und Köln. In der Hauptstadt lud die US-Botschaft zu einer „German-American Viewing-Party“ nach Kreuzberg; und das US-Generalkonsulat Düsseldorf rief rund 150 Fans zum gemeinsamen Fußballgucken ins Deutsche Sport- und Olympiamuseum Köln ein.

Während Jubeln und Anfeuern bei den Public Viewings ausdrücklich gewünscht wird, sollten Böller oder Raketen lieber zu Hause bleiben, riet die Polizei: Zum Einen werden bei vielen Fanfesten die Taschen kontrolliert, zum Anderen ist das Böllern in der Jahresmitte gar nicht erlaubt. Nur an den letzten drei Tagen vor dem Jahresende darf man Feuerwerk zünden.

dpa

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