Zweitliga-Zusammenfassung

Braunschweig freut sich: Zwei Verfolger, kein Sieger

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Nach dem Abpfiff des Spiels Cottbus gegen FSV Frankfurt sind die Spieler beider Teams enttäuscht über das Remis.

München - Zweitliga-Tabellenführer Braunschweig durfte sich freuen: Die Verfolger aus Cottbus und vom FSV Frankfurt trennten sich Unentschieden. Ingolstadt besiegte Union Berlin in letzter Minute. Unentschieden endete auch Bochum gegen 1860 München.

Zwei Verfolger, kein Sieger - und Eintracht Braunschweig als lachender Dritter: Energie Cottbus und der FSV Frankfurt haben zum Auftakt des 5. Spieltages die Tabellenführung in der 2. Fußball-Bundesliga verpasst. Im Spitzenspiel trennten sich beide Teams am Freitagabend 2:2 (0:1). Damit bleibt Braunschweig, das am Samstag Aufsteiger Jahn Regensburg empfängt, im Unterhaus auf jeden Fall an der Spitze.

Weiter ungeschlagen bleibt auch 1860 München, das beim VfL Bochum zu einem 0:0 kam. Dank eines Treffers in der Nachspielzeit machte der FC Ingolstadt mit dem 2:1 (1:1) gegen Union Berlin den ersten Heimsieg der Saison perfekt.

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Druckvoll startete Cottbus in das Spitzenspiel des Spieltages. Boubacar Sanogo war früh ohne Glück, als er mit einem feinen Schuss (6. Minute) am Pfosten scheiterte. Besser machte es kurz vor der Pause Gäste-Spieler Michael Görlitz, der zur Führung traf.

Nach dem Wechsel agierte Cottbus energischer - und wurde zunächst belohnt. Marc André Kruska traf zum Ausgleich (51.). Tim Heubach brachte die Gäste kurz vor Schluss per Kopf erneut in Front (86.). Doch Cottbus bewies Moral - und Sanogo sorgte mit seinem fünften Saisontreffer doch noch für den Ausgleich (90.). „Die Nachspielzeit gehört dazu“, erkannte FSV-Coach Benno Möhlmann. „Wir hätten eigentlich den Sieg verdient gehabt“, klagte Energie-Profi Kruska.

Einen packenden Schlagabtausch vor allem in der ersten Hälfte lieferten sich Bochum und München. Zunächst spielten nur die Hausherren und hatten bei einem Lattentreffer von Zlatoko Dedic (7.) Pech. Die „Löwen“ konnten sich erst nach rund 20 Minuten befreien und kamen nun ihrerseits zu Gelegenheiten. Auch nach dem Wechsel blieb es eine Partie auf gutem Zweitliga-Niveau - allein die Tore fehlten.

Der eingewechselte Manuel Schäffler war in Ingolstadt der Matchwinner. Der Angreifer traf in der Nachspielzeit und machte damit den ersten Dreier der Saison für Ingolstadt perfekt. André Mijatovic hatte die Hausherren nach einer Ecke per Kopf in Front (17.) gebracht. Youngster Björn Jopek konnte kurz vor der Pause (40.) ausgleichen. Am Ende stand Union erneut mit leeren Händen da - und steckt nach der vierten Pleite in Serie im Tabellenkeller fest.

dpa

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