Gatlin siegt in 9,75 Sekunden - Storl gewinnt in Rom

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Justin Catlin siegt in Rom im Sprint über 100 Meter. Foto: Claudio Onorati

Justin Gatlin ist und bleibt der Herausforderer von Sprintstar Usain Bolt. Der Amerikaner läuft auch in Rom allen davon. Seinen zweiten Sieg in der Diamond League holt sich Kugelstoßer David Storl.

Rom (dpa) - US-Sprinter Justin Gatlin läuft der Konkurrenz weiter auf und davon. Knapp drei Monate vor der Leichtathletik-Weltmeisterschaft setzte der Amerikaner beim Diamond-League-Meeting in Rom mit 9,75 Sekunden über 100 Meter ein weiteres Achtungszeichen.

Nur der 33-Jährige selbst war in dieser Saison mit 9,74 vor drei Wochen in Doha/Katar schon schneller. Gatlin hielt den zweitplatzierten Franzosen Jimmy Vicaut (9,98) klar auf Distanz. Jamaikas Olympiasieger und Weltrekordler Usain Bolt startet erst am 13. Juni in New York wieder über 100 Meter.

Kugelstoß-Weltmeister David Storl hatte zum Auftakt der "Golden Gala" im Stadio Olimpico für den einzigen deutschen Sieg gesorgt. Der 24-Jährige vom SC DHfK Leipzig gewann die Konkurrenz mit 21,46 Metern vor dem US-Amerikaner Jordan Clarke, der auf 21,28 Meter kam. Storl baute seine Führung im Diamond Race nach seinen Siegen in Doha und Rom sowie mit Platz zwei in Eugene auf zehn Punkte aus. "Ich glaube, das Ergebnis ist gut genug, auch wenn es nicht 22 Meter waren", sagte der Sachse, der bei der WM ein Duell mit dem Weltjahresbesten Joe Kovacs (USA/22,12 Meter) erwartet.

Weitspringerin Sosthene Moguenara (Wattenscheid) wurde mit der Saisonbestleistung von 6,80 Metern Dritte. Nur einen Zentimeter dahinter landete Malaika Mihambo von der LG Kurpfalz, die damit auch die WM-Norm (6,70 Meter) erfüllte.

Weitere Podestplätze sprangen für die Asse des Deutschen Leichtathletik-Verbandes beim vierten von 14 Meetings der Diamond League aber nicht heraus. Eine Woche nach seinem dritten Platz in Eugene/USA mit 5,80 Metern schien der Knoten bei Stabhochsprung-Weltmeister Raphael Holzdeppe schon geplatzt, doch in Rom kam er als Sechster über 5,56 Meter nicht hinaus. Top-Favorit Renaud Lavillenie (Frankreich) reichten diesmal 5,91 Meter zum Sieg. Überflieger Sergej Bubka behielt damit seinen fast 31 Jahre alten Stadionrekord von 5,94.

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