Gladbach mit 2:0 auf Zypern in Europa League fast durch

Patrick Herrmann (l-r), Raffael und Andre Hahn feiern den Sieg über Limassol. Foto: Caroline Seidel
1 von 6
Patrick Herrmann (l-r), Raffael und Andre Hahn feiern den Sieg über Limassol. Foto: Caroline Seidel
Raffael feiert seinen Treffer zum 1:0 gegen Limassol. Foto: Caroline Seidel
2 von 6
Raffael feiert seinen Treffer zum 1:0 gegen Limassol. Foto: Caroline Seidel
Christoph Kramer (r) überspielt Farley von Apollon Limassol. Foto: Caroline Seidel
3 von 6
Christoph Kramer (r) überspielt Farley von Apollon Limassol. Foto: Caroline Seidel
Gladbach-Coach Lucien Favre gibt seinen Spielern lautstark Anweisungen. Foto: Katia Christodoulou
4 von 6
Gladbach-Coach Lucien Favre gibt seinen Spielern lautstark Anweisungen. Foto: Katia Christodoulou
Patrick Herrmann (r) bejubtelt mit Andre Hahn den Siegtreffer zum 2:0. Foto: Caroline Seidel
5 von 6
Patrick Herrmann (r) bejubtelt mit Andre Hahn den Siegtreffer zum 2:0. Foto: Caroline Seidel
Die Spieler von Gladbach freuen sich über den Sieg. Foto: Caroline Seidel
6 von 6
Die Spieler von Gladbach freuen sich über den Sieg. Foto: Caroline Seidel

Nikosia (dpa) - Mit einem Clubrekord hat sich Borussia Mönchengladbach das Überwintern in drei Wettbewerben so gut wie gesichert.

Der zum 18. Mal in Serie unbesiegte Bundesligadritte kam in der Europa League bei Apollon Limassol zu einem 2:0 (0:0)-Arbeitssieg und übernahm in der Gruppe A die Tabellenführung. Zugleich übertraf das Team von Trainer Lucien Favre die 44 Jahre alte Bestmarke noch aus der Ära von Hennes Weisweiler.

"Der Sieg war total verdient", sagte Favre und warnte zugleich: "Wir sind noch nicht durch." Vor 7000 Zuschauern im GSP Stadion in Nikosia erzielten der Brasilianer Raffael per Kopf in der 55. Minute und Patrick Herrmann (90.+5) die entscheidenden Treffer. "Das war ein großer Schritt in die Zwischenrunde. Vor ein paar Jahren hätten wir so ein Spiel verloren", sagte Torschütze Herrmann.

Vor den letzten beiden Partien am 27. November beim FC Villarreal und am 11. Dezember gegen den FC Zürich rangieren die Borussen mit acht Zählern an der Spitze vor den Spaniern (7 Punkte), die in Zürich mit 2:3 verloren. Die Schweizer (4) sind Dritter vor Limassol (3). "Die Gruppe ist wieder sehr eng", meinte Favre zur Tabellenkonstellation. Er erinnerte dabei auch an seinen Ex-Verein: "Auch Zürich ist wieder im Rennen."

Drei Tage vor dem Bundesliga-Westschlager bei Borussia Dortmund konnte seine Mannschaft trotz des Erfolges nicht an die starken Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen. Zu oft machten die "Fohlen" mit eigenen Fehlern die biederen Zyprer stark, die sie noch zwei Wochen zuvor mit 5:0 besiegt hatten.

Favre hatte wieder einmal rotiert und zum 18. Mal nacheinander mit einer anderen Formation spielen lassen. Im Vergleich zum 3:1 in der Bundesliga gegen 1899 Hoffenheim nahm der Schweizer fünf Änderungen vor. Fabian Johnson, Oscar Wendt, Thorgan Hazard, Ibrahima Traore und Branimir Hrgota durften von Beginn ran. Unter anderem blieben die zuletzt überzeugenden Offensivakteure Andre Hahn und Herrmann zunächst auf der Bank, Nationalspieler Max Kruse fehlte ganz.

Optisch waren die Gäste überlegen, doch fehlte ihnen vor allem in der ersten Halbzeit oft die letzte Konsequenz im Spiel. Ein Kopfball von Hrgota (18.) nach einer Ecke war noch die beste Chance in den ersten 45 Minuten. Limassols Schlussmann Bruno Vale reagierte hervorragend.

Nach rund 20 Minuten kamen die Gladbacher mehr und mehr aus dem Tritt. Mängel im Aufbau und Fehler im Stellungsspiel ermutigten die limitierten Zyprer. Guié Guié (24.) hätte beinahe eine Nachlässigkeit in der Borussen-Deckung genutzt, doch sein Schuss ging knapp vorbei.

Bis zur Pause fiel den Gladbachern nicht mehr fiel ein, erst nach dem Wechsel besannen sie sich auf ihre Stärken. Sie ließen den Ball schneller laufen, verlagerten immer wieder das Spiel. Limassol bekam nicht mehr richtig Zugriff. Fast logisch die Führung durch Raffaels Kopfball nach schöner Flanke von Hazard.

Die Gladbacher kontrollierten in der Folgezeit weiter die Partie, ohne wirklich gefordert zu werden. Zwar schlichen sich weiter Flüchtigkeitsfehler ein, die Limassol aber nicht nutzen konnte. Gladbachs Hazard (71.) hatte Pech mit seinem 18-Meter-Schuss, als der Ball die Latte streifte. In Schlussphase häuften sich die Unkonzentriertheiten bei den Borussen noch einmal. Sekunden vor dem Ende vertrieb Herrmann die letzten Zweifel am Sieg.

Weitere Fotostrecken des Ressorts

MT kommt zu spät auf Touren - 23:30-Niederlage gegen den THW Kiel

MT kommt zu spät auf Touren - 23:30-Niederlage gegen den THW Kiel

Kassel. Eine Halbzeit lang waren die MT-Handballer im Bundesliga-Schlagerspiel gegen den THW Kiel ein ebenbürtiger …
MT kommt zu spät auf Touren - 23:30-Niederlage gegen den THW Kiel
Kassel Huskies empfangen Wölfe Freiburg

Kassel Huskies empfangen Wölfe Freiburg

Kassel Huskies empfangen Wölfe Freiburg