Seit sieben Spielen kein Erfolgserlebnis

Eintracht Baunatal verliert in Großwallstadt 22:30

Zu selten durchgesetzt – wie hier im Hinspiel: Baunatals Marius Fuchs (links) gegen Großwallstadts Jannik Kohlbacher, der gestern gefehlt hat. Foto:  Fischer

Grosswallstadt. Für den GSV Eintracht Baunatal beginnt die Rückrunde so, wie die Hinserie aufgehört hat - mit einer Niederlage.

Das Schlusslicht der zweiten Handball-Bundesliga unterlag am Freitagabend 22:30 (9:15) beim TV Großwallstadt. Damit warten die Nordhessen seit nunmehr sieben Spielen auf ein Erfolgserlebnis.

Vor 1800 Zuschauern in der Frankenstolz-Arena hielten die Gäste in den ersten 20 Minuten noch gut mit, gingen zu Beginn sogar durch Marvin Gabriel und Phil Räbiger 2:0 in Führung (3. Minute) und verteidigten den Vorsprung bis weit in die erste Halbzeit hinein. Doch spätestens mit dem 8:6 (21.) der Hausherren durch Spielmacher Chen Pomeranz, den die Baunataler nie in den Griff bekamen, drehte der ehemalige Deutsche Handballmeister auf. Obwohl der TV auf einige Stammspieler verzichten musste, war die Eintracht fortan in allen Belangen unterlegen.

Den größten Unterschied machten die Männer zwischen den Pfosten aus. Auf Großwallstädter Seite stand da Milos Putera, der überraschend den Vorzug vor Mathias Lenz bekam und die Baunataler schier zur Verzweiflung brachte. Auf der anderen Seite konnte sich sowohl Maximilian Kroll in der ersten als auch Constantin Paar in der zweiten Halbzeit nicht wirklich auszeichnen.

Darüber hinaus unterliefen den Gästen zu viele technische Fehler, sodass kein Spielfluss im Angriff zustande kam. Für Marius Fuchs gab es an alter Wirkungsstätte kaum ein Durchkommen am Kreis. Und auch aus dem Baunataler Rückraum kam zu wenig - mal abgesehen von Phil Räbiger, der immerhin sechs Treffer erzielte. So lag die Mannschaft von Trainer Ralf Horstmann bereits zur Pause deutlich mit 9:15 zurück.

Horstmann probierte es dann mit einem Torwartwechsel, der nichts einbrachte. Zwischenzeitig lagen seine Jungs mit neun Toren zurück, und es drohte ein Debakel. Weil Großwallstadt es in der letzten Viertelstunde etwas schleifen ließ, einige A-Jugendliche einsetzte und Spielern aus der zweiten Mannschaft eine Chance gab, sind die Baunataler am Ende mit dem Acht-Tore-Unterschied noch gut weggekommen.

Viel Zeit zum Ausruhen haben die Handballer nun nicht. Schon am Sonntag geht es für Eintracht Baunatal weiter. Dann empfangen die Großenritter zum Jahresabschluss den Drittplatzierten Rimpar in der Rundsporthalle. Los geht’s um 17 Uhr.

Großwallstadt: Lenz, Putera (1. bis 60. Minute); G. Pomeranz 1, Jost 3, Weißbach 4, Ch. Pomeranz 6, Fridgeirsson 4, Stark 1, Lopez, Metzner, Spatz 9/4, Prokopec 1, Schnellbacher 1

Baunatal: Paar, Kroll (1. bis 30. Minute); Koch, Buhre 4/1, Gbur 2, Schade 1, Fuchs 2, Feuring, Räbiger 6, Gessner 1, Bornemann 3, Weinrich, Gabriel 3/1

SR: Dauben/Rohmer - Z: 1786

Zeitstrafen: 3 / 5

Siebenmeter: 4/4:4/2 (Putera hält gegen Gabriel und Schade)

Von Margot Staab

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