Dank Schützenhilfe aus Dresden

GSV Eintracht Baunatal bleibt in der 3. Liga

Der schier Unbezwingbare: Baunatals Torwart Constantin Paar wehrt einen Wurf von Philipp Jungemann ab. Foto: Koch

baunatal. Eine verkorkste Saison hatte ein glückliches Ende. Die Handballer des GSV Eintracht Baunatal haben den Abstieg vermieden und dürfen ab September wieder in der dritten Liga antreten. Bedanken müssen sie sich beim HC Elbflorenz. Die Mannschaft aus Dresden gewann in Bad Blankenburg 28:25 und leistete damit der Eintracht die entscheidende Schützenhilfe.

Allerdings mussten auch die Großenritter Handballer ihre Hausaufgaben machen. Die haben sie mit Bravour gelöst und die SG LVB Leipzig 31:23 besiegt.

Dabei war es nicht leicht, sich auf die eigene Aufgabe zu konzentrieren. Vom Sieg gegen Leipzig waren Trainer, Spieler und Fans überzeugt, aber die offene Frage war, ob sich der HC Elbflorenz in Bad Blankenburg noch mal anstrengen würde.

„Timo Meinl hat uns das versprochen“, sagt der Baunataler Trainer Mirko Jaissle. Timo Meinl ist der Dresdener Torwart, Ex-Mitspieler Jaissles bei der HSG Gensungen/Felsberg und der Cousin von Phil Räbiger, dem Baunataler Torjäger. Timo Meinl hat Wort gehalten. Und es gab Augenblicke, in denen die Baunataler Spieler mit ihren Gedanken mehr in Bad Blankenburg als in der Baunataler Rundsporthalle waren. „Ich war über das Spiel in Bad Blankenburg informiert“, sagt Torwart Constantin Paar, der mit seinen Paraden die Leipziger so ganz nebenbei zur Verzweiflung trieb.

„Ich war nicht über Spielstände aus Bad Blankenburg informiert“, sagt Felix Geßner. Der Linksaußen war erneut nicht zu halten und steuerte acht Treffer zum Baunataler Sieg bei.

Immenses Verletzungspech

Phil Räbiger, Meinls Cousin, war sogar neunmal erfolgreich und unterstrich, dass die Eintracht nie und nimmer in diese Bredouille gekommen wäre, wenn Räbiger und Geßner von ihrem immensen Verletzungspech verschont geblieben wären.

Für die kommende Saison verspricht Jaissle weniger Zittern. Der Baunataler Trainer verspricht nicht zu viel, denn die Leistungsträger bleiben der Eintracht erhalten, Dennis Weinrich wird pünktlich wieder fit sein, und Rückkehrer Marvin Gabriel ist in der Lage, die Mannschaft entscheidend zu verstärken.

Es spricht also viel dafür, dass die Eintracht in der kommenden Saison nicht erneut auf Dresdener Schützenhilfe angewiesen sein wird.

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