Handball-Drittligist Eintracht Baunatal feiert beim 32:27 in Korschenbroich ersten Sieg

Eintracht Baunatal feiert ersten Sieg

Zehn Treffer in Korschenbroich: Felix Geßner (rechts), hier im Spiel gegen Köln, war bester Werfer für Handball-Drittligist Eintracht Baunatal. Foto:  Fischer/nh

Baunatal. Ein überragender Torhüter, eine treffsichere Flügelzange und ein starker Regisseur – das waren die Zutaten für den ersten Saisonerfolg der Eintracht-Handballer in der Dritten Liga West. Am Ende setzten sich die Großenritter deutlich mit 32:27 (13:15) beim TV Korschenbroich durch und verließen damit das Tabellenende.

„Ich muss dem Team ein riesengroßes Kompliment machen. Die Spieler waren heiß, wollten unbedingt die zwei Punkte erzwingen und zeigen, dass sie in diese Liga gehören. Dieser Sieg hat nicht nur für viel Erleichterung gesorgt, sondern wird uns auch Auftrieb für die kommenden Aufgaben geben“, sagte GSV-Trainer Mirco Jaissle zufrieden. Neben Felix Geßner mit zehn Toren und Sven Vogel mit sieben Treffern bewies Marvin Gabriel nicht nur viel Übersicht, sondern war selbst siebenmal erfolgreich. Vor allem aber Torwart Daniel Horn parierte etliche freie Würfe der Gastgeber und hielt auch zwei Siebenmeter.

Die Baunataler kamen zu Beginn der ersten Halbzeit gleich richtig gut ins Spiel. Auch wenn sich hin und wieder Nachlässigkeiten einschlichen, musste Jaissle zu keinem Zeitpunkt das Gefühl haben, dass sich der Gegner entscheidend absetzen könnte. Über 2:2 (7.), 5:5 (14.), 7:7 (18.) und 12:12 (25.) blieb die Partie ausgeglichen. „Als dann Daniel Horn kurz vor der Pause beim Stand von 13:15 einen Siebenmeter parierte, begann die entscheidende Phase aus unserer Sicht“, berichtet Jaissle.

Nach einem weiteren Gegentreffer zum 13:16 drehten die Großenritter auf. Dreimal Geßner, zweimal Gabriel und einmal Vogel sorgten für einen 6:0-Lauf zwischen der 32. und 38. Minute – das Spiel war beim Stand von 19:16 gedreht. Aber Korschenbroich gab nicht auf, kämpfte sich bei 20:20 in der 44. Minute wieder auf ein Unentschieden heran. Das hatte auch in der 46. Minute noch Bestand (22:22).

Die letzte Viertelstunde gehörte dann aber wieder den Gästen. Gestützt auf eine wiedergewonnene Stabilität um Rückkehrer Phil Räbiger zog die Eintracht mit vier Toren in Folge auf 26:22 (53.) davon – die Vorentscheidung. „Wir haben wenig technische Fehler gemacht, hatten die nötige Ruhe im Spiel und konnten uns auf unsere Wufquote verlassen“, lautete Jaissles abschließende Bilanz. (tor)

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