Handball: Drittligist GSV Eintracht Baunatal empfängt Zweiliga-Absteiger Hagen

„Kein Risiko eingehen“

Wer steht heute im Tor: Baunatals zweiter Torwart Daniel Horn (links) könnte am Samstagabend gegen Hagen zum Einsatz kommen, weil Constantin Paar zuletzt Probleme mit einer Oberschenkelzerrung hatte. Foto: Schachtschneider

Baunatal. Schon wieder ein Zweitliga-Absteiger. Nach der Niederlage in Dormagen vom vergangenen Wochenende empfängt der GSV Eintracht Baunatal am Samstag (18 Uhr/Rundsporthalle) den VfL Eintracht Hagen. Ein Überblick über die Lage bei Gastgeber und Gegner.

Eintracht Baunatal

Realismus ist angesagt bei den Drittliga-Handballern aus Baunatal: „Hagen ist am Samstag der Favorit. Die wollen wieder aufsteigen“, sagt Baunatals Trainer Mirko Jaissle. Nach dem Abstieg aus der zweiten Liga habe es keine Abgänge gegeben, das Team habe sich sogar verstärkt. „Kein Risiko eingehen“, ist daher unsere Devise sagt Jaissle weiter. Das vor allem auch, weil zusätzlich zu dem verletzten Phil Räbiger Felix Geßner erst in zwei Wochen wieder aktiv ins Geschehen eingreifen kann. Dennis Weinrich konnte wegen einer Leistenzerrung nicht trainieren, und auch der EInsatz von Torhüter Constantin Paar ist nicht gesichert, da er sich im Spiel gegen Dormagen eine Oberschenkelzerrung zugezogen hat. „Ich gehe davon aus, dass Daniel Horn zum Einsatz kommt“, sagt Jaissle weiter.

Darüber hinaus ist der Trainer mit seinen Neuzugängen weitestgehend zufrieden. „Frederik Drönner ersetzt im Moment Felix Geßner auf Linksaußen und leistet dort sehr gute Arbeit. Sven Vogel ist ein schneller Flügelspieler und Marvin Gabriel ist für unsere Mannschaft die erhoffte Verstärkung in der Mitte“, sagt Jaissle weiter.

Ob allerdings Routiniers und Neulinge zusammen ein Rezept gegen die starken Gäste aus Hagen finden, erscheint eher fraglich, da Hagen über eine hochwertige Mannschaft mit starken Rückraumspielern wie Jannis Fauteck und Pavel Prokopec verfügt. „Aber wir wollen alles daran setzen, unsere Gäste aus Hagen gehörig zu ärgern“, sagt Jaissle. 

Eintracht Hagen

Von der Niederlage der Baunataler gegen Dormagen will sich Hagens Trainer Lars Hepp nicht nicht blenden lassen. „Baunatal hat lange mitgehalten und ist sehr unangenehm zu spielen“, wird Hepp auf der Hagener Homepage zitiert. Vor allem vor Marvin Gabriel warnt Hepp. Allerdings hat der Hagener Trainer im Gegensatz zu seinem Baunataler Kollegen Mirko Jaissle alle Spieler an Bord. Beim Auftakt gegen den TV Korschenbroich sprang nur ein knapper 35:34-Sieg heraus, sodass Hepp jetzt fordert: „Wir müssen viel mehr auf uns blicken und haben viele Dinge besser zu machen.“

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