Baunatals Rechtsaußen Sven Vogel erweist sich in Angriff und Abwehr als Verstärkung – heute Spiel in Leichlingen

Neuzugang – und doch schon eine feste Größe

Übernimmt Verantwortung: Baunatals Rechtsaußen Sven Vogel. Foto: Fischer

Baunatal. Von der C- bis zur A-Jugend bildete Sven Vogel bereits bei den Zwehrener Handballern mit Felix Geßner eine Flügelzange. Mit dem Wechsel des Rechtsaußen vor dieser Saison zum Drittligisten GSV Eintracht Baunatal ist das Duo wieder vereint – und hatte am vergangenen Spieltag sogar großen Anteil am 32:27-Sieg in Korschenbroich. Mehr als die Hälfte aller Baunataler Treffer ging auf sein Konto: nämlich 17.

Am heutigen Samstag wollen Vogel, Geßner und ihre Mitstreiter daran anknüpfen: Ab 19 Uhr steigt das Duell beim Leichlinger TV. „Wir haben Selbstvertrauen getankt“, sagt der 24-jährige Vogel, der bislang 19 Treffer für die VW-Städter warf. Und das, obwohl er während der Vorbereitung durch eine leichte Schulterverletzung etwas gehandicapt war.

Trainer Mirko Jaissle hält große Stücke auf seinen Neuzugang: „Er ist ein vorbildlicher Sportler und schon eine feste Größe, an ihm werden wir noch viel Freude haben.“ Was nicht nur den Angriff betrifft, sondern auch die Abwehr. Vogel versteht es, hervorragend auf der Halbposition zu decken. Nach Balleroberung stürmt er sofort nach vorn.

Da Geßner schon länger bei den Großenrittern im Einsatz ist, bekommt der Linksaußen noch öfter den Ball. „Mir ist letztlich egal, wer von uns angespielt wird“, meint Vogel, „Hauptsache, wir machen das Tor.“ So wie in Korschenbroich, wo es für die Eintracht nach vier Niederlagen endlich etwas zu jubeln gab.

Und auf der Heimreise im Bus feierte der sonst eher reservierte Außen kräftig mit. Vogel sagt selbst nur so viel: „Es war eine schöne Rückfahrt.“ Nach dem Abschied im Frühjahr von der ESG Gensungen/Felsberg trainierte er bereits beim GSV mit und begleitete die Mannschaft sogar auf der Abschlussfahrt. Weil der Linkshänder zuletzt die Strafwürfe der Baunataler sicher verwandelte, ist es durchaus möglich, dass Jaissle ihn auch in der Partie in Leichlingen, das aktuell mit 7:3 Punkten Siebter ist und im früheren Magdeburger Valdas Novickis einen ehemaligen Erstliga-Profi aufbietet, zur Siebenmeterlinie schickt.

Von Björn Mahr

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