Baunataler Handballer noch immer ohne Punkt – heute kommt Longerich

Vieles erinnert an das Vorjahr

Sorgt für Gefahr aus dem rechten Rückraum: Baunatals Paul Gbur (rechts, hier in einer Szene aus dem Spiel gegen Hagen). Foto: Fischer

Baunatal. Es gibt Parallelen zur vergangenen Serie. In der Spielzeit 2015/16 starteten die Handballer des GSV Eintracht Baunatal auch schlecht in die Saison. Viermal gingen sie leer aus, ehe sie den ersten Sieg feierten. Jetzt warten die Baunataler in der 3. Liga West auch noch auf das Erfolgserlebnis. Heute ab 18 Uhr erwarten sie zur Partie des vierten Spieltags den Longericher SV Köln in der Rundsporthalle.

Dabei müssen die Nordhessen weiter auf Phil Räbiger verzichten – der Rückraumstratege verletzte sich wie 2015 im ersten Punktspiel. Im Gegensatz zum Vorjahr ist er jetzt allerdings nicht der einzige Akteur, der den Großenrittern fehlt. Denn auch Felix Geßner steht noch nicht zur Verfügung. Der Linksaußen soll genauso wie Räbiger zum nächsten Auswärtsspiel am 8. Oktober gegen den TV Korschenbroich wieder ins Geschehen eingreifen.

Neuzugang Niklas Willrich trainiert zwar schon locker mit, wird nach Kreuzbandriss aber erst im November erstmals mitwirken. Bei Dennis Weinrich (Adduktorenprobleme) wird sich wie vergangenen Samstag erst kurzfristig der Einsatz entscheiden.

Das Auftaktprogramm für Paul Gbur, Constantin Paar und ihre Mitstreiter ist allerdings noch härter als in der vorherigen Runde. So hat Baunatal schon gegen das derzeitige Führungstrio der Klasse gespielt. „Und die West-Gruppe ist stärker als die Ost-Staffel“, hat Eintracht-Coach Mirko Jaissle festgestellt, der seine Mannschaft trotz des Heimvorteils auch heute gegen die Rheinländer in der Außenseiterrolle sieht: „Longerich spielt sehr körperbetont und hat bislang einen starken Eindruck hinterlassen.“ Das Team ist mit 5:1 Punkten zurzeit Siebter und so gut gestartet wie noch nie zuvor. Die Kölner besitzen die Qualität für einen Platz im oberen Tabellendrittel.

Dennoch hofft Jaissle auf die ersten Punkte für seine Schützlinge. „Wir werden nicht nervös und bleiben ruhig“, meint der Coach, „wir wissen, dass wir da rauskommen werden.“ In der vergangenen Saison befreite sich die Eintracht auch aus dieser schwierigen Lage.

Sollten die Baunataler also demnächst die ersten Zähler erobern, wäre das was? Ja, genau, eine Parallele zur vergangenen Spielzeit. (bjm)

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