Kirchhof-Dirigent Denk nimmt Favoritenrolle an

Beinarbeit in der Festspielstadt gefragt

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Christian Denk

Kirchhof. Wenn eine Mannschaft erst vor zwei Wochen einen neuen Trainer bekommt, ist mit einem Stotterstart zu rechnen. So gesehen beim Gegner der SG Kirchhof. Am Samstag (17.30 Uhr) trifft der Handball-Drittligist auf HaSpo Bayreuth.

Dort stellte am Ende der vergangenen Serie der langjährige Trainer Thomas Hankel sein Amt zur Verfügung und Andreas Trabold übernahm. Der schmiss vor zwei Wochen etwas überraschend aus zeitlichen Gründen hin. Jetzt steht Mario Malovetz am Ruder.

„Die Abläufe müssen sich erst einpendeln. Das wird noch bis Oktober dauern“, sagt der B-Lizeninhaber. Für ihn ist es seine erste Station in der 3. Liga. Ein Saisonziel gibt es bei den Franken noch nicht. Allerdings wird das Team wohl eher im unteren Tabellenbereich erwartet, kann dem aber seine Heimstärke entgegen setzen. „Die Halle wird hier kleine Hölle Ost genannt“, sagt Malovetz.

An die kann sich auch SG-Trainer Christian Denk noch gut erinnern. „Vor zwei Jahren haben wir uns dort ganz schön schwer getan“, blickt Denk auf die Aufstiegssaison zurück. Am Ende entführte die SG trotzdem zwei Punkte und das soll auch als Ergebnis der ersten Auswärtsfahrt stehen. „Wir sind der Favorit und wollen uns keine Blöße geben“, sagt Denk, der hofft, dass seine Mannschaft an die starke Leistung gegen Berlin anknüpfen kann.

Dafür gilt es vor allem Kreisläuferin Laura Fischer (traf sechsmal gegen Leipzig) aus dem Spiel zu nehmen. „Sie ist in der Abwehr und im Angriff die Führungsspielerin“, erklärt Denk, der ansonsten noch der starken rechten Angriffsseite mit zwei Linkshänderinnen der Franken Beachtung schenkt.

Bei den Grün-Weißen sind alle fit, nur ein paar Spielerinnen (Christin Kühlborn, Lisa-Marie Berz, Kim Mai und Paula Küllmer) etwas erkältet. „Wichtig wird auch unsere Lauf- und Beinarbeit sein“, sagt Denk, der den positiven Trend verstärken will. Denn auch die Konkurrenz um Fritzlar und Altlandsberg löste das Auftaktprogramm souverän. „Wir schauen aber zuerst auf uns“, sagt dazu der B-Lizeninhaber. (dts) 

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