Drittliga-Handballerinnen hoffen auf Coup

Fritzlar beim Spitzenreiter

Viktoria

Fritzlar/berlin. Etwas Aufbauarbeit war schon nötig. Und auch selbst blickt Viktoria Marquardt nicht besonders gern auf die knappe 18:19-Heimniederlage gegen Blomberg-Lippe II zurück. „Zuletzt waren wir zu lieb, und das müssen wir ändern“, sagt die Fritzlarer Übungsleiterin vor dem Gastspiel beim BVB Füchse Berlin (Samstag, 19.30 Uhr, Sporthalle Charlottenburg).

Obwohl die Spreefüxxe als verlustpunktfreier Spitzenreiter in der dritten Handball-Liga Ost mit ihrem Trainer Christian Schücke nicht gerade den idealen Aufbaugegner für die SVG darstellen, wollen diese nicht als freundlicher Punktelieferant in die Hauptstadt reisen. „Natürlich will ich jetzt eine Reaktion sehen. Vor allem, weil wir gegen den Favoriten keinen Druck haben. Wir können befreit aufspielen und sollten eigentlich in der Lage sein, den Kopf auszuschalten“, hofft Marquardt.

Während die Fritzlarer Trainerin vor allem auf eine etwas aggressivere 6:0-Deckung als zuletzt setzt, sieht sie auf Berliner Seite durchaus Probleme auf ihr Team zukommen. „Mit Sabrina Neuendorf, Anna Eber, Alexandra Sviridenko und Anna Blödorn stehen in Berin vier ehemalige Erstliga-Spielerinnen im Kader. Die zu stoppen, wird nicht einfach“, weiß Marquardt.

Derweil wollen die Berlinerinnen noch nicht zu viel an ihren ersten Tabellenplatz und einen möglichen Aufstieg denken. „Dafür gibt es noch zu viele mögliche Stolpersteine und Fritzlar könnte einer davon sein“, sagt Berlins Managerin Britta Lorenz.

Und auch innerhalb des Teams sei man noch in der Findungsphase. So müsse auch das Vertrauen in Trainer Schücke, der nach zehnjähriger Nachwuchsarbeit im männlichen Bereich erst seit Saisonbeginn als Trainer fungiert, weiter gefestigt werden. Spieltaktisch macht sich Lorenz allerdings vor der Partie gegen Fritzlar keine Sorgen: „Wir stellen uns auf die Fritzlarer 6:0-Deckung ein, sind aber in der Lage, flexibel zu reagieren. (sol) Foto: nh

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