DHB-Pokal: Team von Christian Denk trifft auf Altlandsberg – und in drei Wochen schon wieder

Kirchhof diesmal Außenseiter

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Christian Denk

Kirchhof. Ganz unterschiedlich gehen die Handball-Drittligisten SG Kirchhof und Gastgeber MTV Altlandsberg in das DHB-Pokal-Spiel der zweiten Runde am Samstag an (19.30). Während die Brandenburger ein, zwei Leistungsträgerinnen nicht spielen lassen wollen, reist die Denk-Sieben mit voller Kapelle an.

„Alles andere wäre auch Unsinn. Wir fahren ja nicht am Samstag 450 Kilometer, um ein Spiel abzuschenken. Außerdem wollen wir auch in die nächste Runde“, gibt SG-Coach Christian Denk das Ziel vor. Das Aufeinandertreffen der beiden Drittliga-Kontrahenten ist gleichwohl delikat. Denn nur drei Wochen später stehen sich beide Teams in der Liga wieder gegenüber. Dann muss sich Altlandsberg die 450-Kilometer-Reise antun.

„Die Liga hat auf jeden Fall Priorität“, sagt Trainer und Abteilungsleiter Thomas Klatt. Nicht wenige sehen in den Brandenburgern und dem Zweitliga-Absteiger die Mannschaften, zwischen denen der Aufstieg entschieden wird. „Von Vereinsseite gibt es keinen Druck, unbedingt aufsteigen zu müssen. Das Ziel der Mannschaft ist aber der Aufstieg“, sagt Klatt. Dafür hat sich der Verein auch massiv verstärkt.

Von Erstligist Füchse Berlin wechselten vor der Serie Linkshänderin Bianca Trumpf und Linksaußen Dagmar Stuparicova zum MTV. Von Zweitligist Halle kam die erfahrene Abwehrchefin Martina Rupp. „Unser Gegner ist schon sehr stark besetzt. Die Mannschaft hat eine gute Mischung aus erfahrenen und sehr schnellen Spielerinnen. In dieser Partie sehe ich uns deswegen als Außenseiter. Es ist ja auch ein Auswärtsspiel“, sagt Denk, wohlwissend, dass sein Team gerade dann immer am stärksten agiert.

Der Tabellenerste der 3. Liga Ost startete mit zwei Kantersiegen in die Saison und setzt in der Abwehr auf eine 3:2:1-Variante. Auf die könnte erstmals auch Denk zurückgreifen. „Angesichts des starken Rückraums, der für einfache Tore gut ist, könnte das eine Option sein“, so Denk.

In den vorherigeren Spielen war eine Umstellung nie nötig. „Wir konnten jeweils 60 Minuten lang unseren Spielstil durchziehen. Das wird diesmal womöglich anders sein“, erwartet der Kirchhofer ein Spiel auf Augenhöhe. Sein Team hat keine Ausfälle zu beklagen. (dts)  

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