3. Liga Ost: Nächster Kantersieg stellt Denk aber nicht zufrieden

Kirchhof jetzt an Spitze

War diesmal nicht zufrieden: Kirchhofs Trainer Christian Denk. Foto: Kasiewicz/nh

Zirndorf. Die Handballerinnen der SG 09 Kirchhof haben die Tabellenführung in der 3. Liga Ost übernommen. Dank des 38:22 (20:13)-Erfolges bei Liga-Neuling HG Zirndorf verfügt das Team von Trainer Christian Denk nun über ein besseres Torverhältnis als die Füchse Berlin.

„Das ist ein toller Erfolg, den wir uns mit unserer Leistung verdient haben“, erklärte Denk. Weniger zufrieden war der Kirchhofer Trainer allerdings mit dem Auftritt seiner Mannschaft in Zirndorf. Zwar führten die Kirchhoferinnen schnell mit 6:2 (8.) und 12:7 (15.) gegen die Mittelfranken, wobei vor allem Rechtsaußen Laura Nolte zu überzeugen wusste und Frederikke Siggard im Tor mit einigen Paraden gefiel. „Dann kam bei uns aber der Schlendrian rein“, ärgerte sich Denk. „Wir haben zu schnell abgeschlossen und standen auch in der Abwehr nicht gut.“

Vor allem Linkshänderin Marina Raab (sieben Treffer) bekam die SG-Defensive nicht in den Griff, während sich die Kirchhoferinnen im Angriff phasenweise zu sehr in Einzelaktionen verstrickten. Dennoch behaupteten Christin Kühlborn und Simone Larsen Poulsen bis zur Pause eine 20:13-Führung. Auch, weil die Qualität des Drittliga-Aufsteigers nicht ausreichte, um der Denk-Sieben gefährlich zu werden. Vor allem aus dem Rückraum strahlten die Gastgeberinnen nur wenig Torgefahr aus.

Erst nachdem der SG-Coach in der Halbzeitpause etwas lauter geworden war, steigerte sich seine Mannschaft wieder. So hatten die aufopferungsvoll kämpfenden Gastgeberinnen dem Kirchhofer Angriffswirbel nur noch wenig entgegenzusetzen. Lisa-Marie Berz und Diana Sabljak sorgten kurz nach Wiederanpfiff mit einem Doppelschlag für eine 24:14-Führung (35.).

Und auch in der Abwehr legten die Kirchhoferinnen zu. Aufgrund des Ausfalls von Sharelle Maarse (Magen-Darm-Grippe) konnte die SG nicht mit der favorisierten 3:2:1-Deckung aufspielen.

Denk variierte daher zwischen einer 6:0- und einer 5:1-Formation mit Dione Visser als Vorgezogene. Dagegen fand Zirndorf, das seine Angriffe lange ausspielte, nur noch selten ein Mittel. So erspielte sich der Zweitliga-Absteiger über 25:15 und 32:18 einen nie gefährdeten 38:22-Erfolg. • SG: Siggard (1.-30.Min, 7Paraden/13 Gegentore), Küllmer (30.-60., 3/9) - Grothnes 1, Lucas, Boonkamp 2, Nolte 7, Kühlborn 3, Sabljak 6/3, Larsen Poulsen 2, Wäscher, Berz 4, Visser 10/2, Mai 4. Zeitstrafen: 6:2 Minuten. Siebenmeter: 2/0:5/6. SR: Meiler/Müller (Kottern) (mgx)

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