3.Liga Ost: Fritzlar bei Salzuflen nur Außenseiter

Verletzungssorgen nehmen bei SVG zu

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Esther Meyfarth

Fritzlar. Nachdem Viktoria Marquardt bereits seit längerem auf Anna Holeczy, Janina Dreyer und Lorena Lorenz verzichten musste, stehen der Trainerin des Handball-Drittligisten SV Germania Fritzlar vor dem Gastspiel bei der SG Handball Bad Salzuflen (So. 17 Uhr) gerade noch sechs Feldspielerinnen zur Verfügung.

Denn nun fallen auch Rechtsaußen Lena Kerwin (beruflich verhindert), Linksaußen Lena Dietrich (Rückenprobleme) sowie Spielmacherin Xenia Ahrend (Seitenstrangangina) aus. Esther Meyfarth und Johanna Fischer gehen angeschlagen in die Partie. Eine Vorbereitung auf das Spiel bei den Lipperinnen fand daher praktisch nicht statt. „Angesichts unserer Ausfälle ist Salzuflen Favorit“, sagt SVG-Trainerin Marquardt, „aber wir müssen schauen, was geht.“ Die Domstädterinnen hätten die Partie daher gerne verschoben, doch Salzuflen hat eine Spielverlegung abgelehnt.

Die Gastgeberinnen sind mit einem 29:24-Erfolg gegen den ambitionierten SC Markranstädt in die Saison gestartet, kamen nur eine Woche später bei Titelkandidat MTV Altlandsberg aber mit 12:31 unter die Räder. Der neue Trainer Steffen Thiede, der die SG von Mike Bezdicek übernahm, setzt auf eine offensive 5:1-Deckung mit Viola Pallas als Vorgezogene. „Sie sind sehr beweglich und gehen zielgerichtet auf das Tor“, erklärt SVG-Übungsleiterin Marquardt. Verstärkt haben sich die Gastgeberinnen mit Jette Polenz, Laura Sandmann und Ramona Rußkamp, die alle vom Oberligisten TV Verl nach Lippe wechselten. Besonders schmerzt das Team der Abgang von Torschützenkönigin Katharina Hill (HSV Minden-Nord) und der Ausfall von Rückraumspielerin Kateryna Lippert (Schwangerschaft).

Die SVG-Formation stellt sich hingegen von selbst auf. „Wir müssen versuchen, viele einfache Tore zu erzielen“, fordert Marquardt. Angesichts der offensiven Deckung und den begrenzten personellen Möglichkeiten ist in der Offensive eine Variante mit zwei Kreisläuferin wahrscheinlich. (mgx)

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