Kirchhof trifft im Heimspiel auf Berliner TSC – Denk hält Gegner für brandgefährlich

Visser soll Lücken reißen

Ihr Durchsetzungsvermögen gefragt: Kirchhofs Kreisläuferin Dionne Visser vorne (hier in einem Testspiel gegen Wildungens Laura Vasilescu). Foto: Kasiewicz

Kirchhof. Wo steht Handball-Drittligist SG Kirchhof am Ende der Saison? Für die meisten Trainer der 3. Liga Ost ist das klar: auf dem ersten Platz. Den Anfang dazu möchten die Mannschaft von Trainer Christian Denk am Samstag im Heimspiel gegen den Berliner TSC machen (Sa. 18 Uhr, Stadtsporthalle Melsungen).

Bei den Hauptstädterinnen gab es vor der Serie einen kleineren Umbruch. So verließen Torjägerin Vivien Schwarz (Karriereende) und Jennifer Kämpf (Leverkusen) den Verein. Verstärkung gab es aus der Bundesliga. Linkshänderin Julia Goldhagen kehrte nach drei Jahren von den Füchsen Berlin zurück. Aus Ungarn wechselte Torhüterin Violetta Szélig nach Berlin, wird aber wohl erstmal als Nummer zwei hinter Juliane „Klette“ Meyer (Denk: „Sie spielt einen überragenden Pass in den Lauf“) agieren.

Als Saisonziel gab die Mannschaft von Trainer Carlo Gregarek einen Platz zwischen drei und sechs an. Als Meisterschaftsfavorit gilt auch für die Hauptstädter der Gegner aus Kirchhof. Trainer Denk kann sich also gegen die Favoritenrolle im ersten Serienspiel kaum wehren. „Wir haben dazu ein Heimspiel und müssen gewinnen“, sagt der Coach. Eine Schlüsselrolle könnten die Kreisläuferinnen Dionne Visser und Kim Mai einnehmen. Denn die Berliner setzen in der Abwehr auf eine 5:1-Variante mit der schnellen Paula Förster auf der Spitze.

Da ist viel Bewegung nötig und ein Versuch mit zwei Kreisläuferinnen ein probates Mittel, um Lücken für den Rückraum um Simone Larsen Poulsen, Diana Sabljak und Danique Boonkamp zu reißen.

Noch nicht festgelegt hat sich Denk auf eine Abwehrformation. Zur Auswahl stehen die aggressive 3:2:1 und die 6:0-Variante. Als kleine Wundertüte bezeichnet er den Kontrahenten. „Am ersten Spieltag weiß noch keine Mannschaft so richtig wo sie steht. Berlin hat sich auch verändert und ist für mich ein brandgefährlicher Gegner“, sagt der B-Lizenz-Inhaber, der es wie seine Mannschaft kaum erwarten kann, dass es endlich losgeht. (dts)

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