Handball-Bezirksoberliga: Reinhardswald muss gegen Waldau endlich punkten

Duell in der Abstiegszone

Traf zuletzt sicher aus dem Rückraum: Der Reinhardswälder David Steffens. Foto:  Hofmeister

Hofgeismar. Das Spiel der MSG Calden/Ahnatal gegen den Zweiten HSG Twistetal, das Spiel der SHG Hofgeismar/Grebenstein II gegen den HSC Zierenberg aus dem Nachbarkreis Wolfhagen, das Heimspiel der HSG Wesertal gegen die HSG Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim sowie das Duell in der Abstiegszone zwischen dem TuSpo Waldau und der HSG Reinhardswald stehen an diesem Spieltag in der Handball-Bezirksoberliga an.

Zum Aufsteiger

Waldau - Reinhardswald, Sonntag, 16 Uhr, Sporthalle Waldau. Nicht gerade günstig sind die Voraussetzungen der HSG Reinhardswald vor dem so wichtigen Auswärtsspiel beim TuSpo Waldau. Nach der 29:34-Heimniederlage gegen den bisherigen Letzten Vellmar II hat die HSG weiterhin erst zwei Punkte auf der Habenseite. Besonders bitter war dabei das verletzungsbedingte Ausscheiden von Rückraumspieler Marvin Simon. Diesen Ausfall müssen nun noch mehr die jungen Spieler kompensieren und noch mehr Verantwortung übernehmen. Das gelang Rückraumspieler David Steffens gegen Vellmar mit seinen Toren aus dem Rückraum und als sicherer Siebenmeterschütze. Besser sieht es beim Aufsteiger Waldau aus. Bei drei Punkten Vorsprung auf die Reinhardswälder liegt der TuSpo als Elfter im Soll. Zuletzt gelang in eigener Halle ein Punktgewinn gegen Wesertal. Daher trifft die HSG auf einen durchaus selbstbewussten Gegner. In dieser schwierigen Situation muss die Mannschaft noch enger zusammenrücken und jeder für den anderen kämpfen.

Hoffen auf Punkt

Hofgeismar/Grebenstein II - Zierenberg, Samstag, 17 Uhr, Kreissporthalle Hofgeismar. Den Heimvorteil zu einem Punktgewinn nutzen will die SHG Hofgeismar/Grebenstein II gegen den HSC Zierenberg. In der Vorsaison gelang gegen den Rivalen aus dem Nachbarkreis am letzten Spieltag ein hoher 30:18-Sieg. Diesmal wird die Aufgabe aber wesentlich schwerer, zumal sich die Zierenberger sicherlich deutlich motivierter präsentieren wollen. Die Leistungskurve beim HSC zeigt jedenfalls nach oben. Nach dem 33:27-Heimerfolg über die HSG Baunatal II kletterte Zierenberg auf Platz fünf. Das Mitwirken des von einer Verletzung genesenen Spielertrainers Milan Cermak hat mit zum Aufschwung beigetragen. Die auf Rang neun liegende SHG-Zweite hat ihre Punkte gegen hinter ihr liegende Mannschaften geholt. In der Vorwoche bekam sie bei ihrer 21:33-Niederlage beim Zweiten Twistetal deutlich ihre Grenzen aufgezeigt. Um gegen den HSC zu bestehen, benötigt die Landesligareserve jedenfalls eine gute Tagesform.

Favoriten Paroli bieten

Calden/Ahnatal - Twistetal, Samstag, 18 Uhr, Calden. Nach dem Spiel beim Dritten Zwehren/Kassel wartet nun in eigener Halle mit dem Zweiten HSG Twistetal der nächste dicke Brocken auf die MSG Calden/Ahnatal. Vor diesen Spielen hatte sich die MSG ein ordentliches Punktepolster erspielt. Die einzige Niederlage gab es für den Vierten nur beim Spitzenreiter Bettenhausen und in Zwehren. Nun kommt mit Twistetal der neben Bettenhausen zweite große Aufstiegsfavorit, der in der Vorwoche zu einem leichten Heimsieg über Hofgeismar/Grebenstein II kam. Twistetals Trainer Dirk Wetekam hat erfolgreich junge Spieler eingebaut und kann auch auf den einen oder anderen Spieler aus der A-Jugend zurückgreifen, die in einer Spielgemeinschaft mit Korbach die Tabelle in der Bezirksoberliga anführt. Natürlich geht die MSG gegen diesen Gegner als Außenseiter ins Spiel, konnte aber in der Vorsaison mit einem 36:31-Heimerfolg überraschen. In Zwehren half in der Vorwoche erstmals der Routinier Michael Dietzsch aus, der für dieses Spiel sicherlich eine wertvolle Hilfe wäre.

Favoritenrolle annehmen

Wesertal - Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim, Samstag, 19.30 Uhr, Bodenfelde. Ihren vorderen Tabellenplatz mit einem Sieg gegen die HSG Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim festigen will die HSG Wesertal.

Beide Mannschaften enttäuschten jeweils in der Vorwoche. Wesertal verspielte beim 27:27 in Waldau eine Pausenführung durch gravierende Abschlussschwächen in der zweiten Halbzeit und musste am Ende noch froh sein, einen Punkt mitgenommen zu haben. Die Wildunger kassierten ohne drei Stammspieler eine 21:39-Niederlage gegen den Spitzenreiter Bettenhausen. War die Niederlage zu erwarten, so war die Höhe doch schon enttäuschend. Nach dem sicheren Mittelfeldplatz geht es in dieser Saison für die Badestädter darum, in der Lia zu bleiben da haben die Wesertaler schon höhere Ansprüche und gehen daher auch als Favoriten in die Begegnung. In der Vorsaison kamen sie in eigener Halle zu einem 28:24-Sieg, während es auswärts eine knappe 22:24-Niederlage gab. (zmw)

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