Handball-Bezirksoberliga: Hofgeismar/Grebenstein II unterliegt Zierenberg mit 27:34

Einbruch zum Schluss

Jonas Erbuth von der SHG Zweiten kann hier Marcel Kunz von der HSC Zierenberg nicht stoppen. Foto:  Hofmeister

Hofgeismar. Lange Zeit war das Derby zwischen der SHG Hofgeismar/Grebenstein II und des HSC Zierenberg ein Kopf-an-Kopf-Rennen, bevor sich die Gäste in der Schlussphase noch deutlich mit 27:34 (16:15) durchsetzten und auf den vierten Tabellenrang verbesserten.

Den besseren Start erwischte die Landesligareserve, die mit 2:0 und 7:3 in Führung ging. Mitte der ersten Halbzeit drehte der HSC den Rückstand mit fünf Treffern in Folge zu einer knappen eigenen Führung. Diese bauten die Gäste auf 13:11 aus, ehe die SHG-Zweite wieder ausgleichen und mit einem Tor führen konnte. Beim Stand von 20:19 zu Beginn der zweiten Halbzeit führte die SHG ein letztes Mal.

Danach schlichen sich bei den Gastgebern zu viele Fehler ein. Zierenberg nutzte diese Schwächen, glich nicht nur zum 22:22 aus, sondern zog bis zur 47. Minute auf 26:22 davon. Auch eine vom SHG-Trainer Sebastian Degethoff vorgenommene Auszeit brachte keine Wende mehr, denn nach dem 23:26 durch Julian Schwarz erhöhten HSC-Spielertrainer Milan Cermak und Kevin Feller auf 28:23.

Als die Gastgeber drei Minuten vor Schluss noch einmal auf 26:29 herankamen, nahmen die Gäste eine Auszeit und zogen danach gegen die offene SHG-Deckung bis auf sieben Tore davon.

Hofgeismar/Grebenstein II: Erdmann, S. Schröer - Frank (1), Kurth (3), J. Schwarz (4), Maiterth (2), M. Fehling (4), Nebenführ, Götze, Rietschel (2), Erbuth (2), Manss (4), Ködel (3), Gundermann (2).

Zierenberg: Meyer, Zimmermann - Schindehütte (7), Richter, Barthel (1), Rode, M. Kunz (11/3), Schnitzer (4), D. Kunz (5), Cermak (4), Feller (2).

Kantersieg für Wesertal

Wesertal - Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim 38:15 (20:7). Einen 38:15-Kantersieg feierte die HSG Wesertal in ihrem Heimspiel gegen die HSG Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim. Damit verbesserten sich die Wesertaler um einen Platz auf Rang fünf.

Von der Abschlussschwäche in der zweiten Halbzeit beim letzten Spiel in Waldau war diesmal nichts zu sehen. Gegen die harmlose Wildunger Mannschaft dominierten die Gastgeber das Spiel von Anfang an eindeutig. Gestützt auf einer stabilen Deckung konnten immer wieder erfolgreiche Tempogegenstöße gelaufen werden. Dabei tat sich besonders der 15-fache Torschütze Nicolas Fischer hervor. Auch im gebundenen Spiel überzeugten die Gastgeber. Bereits zur Halbzeitpause hatte die HSG die Gäste beim Stand von 20:7 förmlich deklassiert. Auch in der zweiten Halbzeit blieb Wesertal weiter konzentriert und konnte auch diese mit 18:8 mehr als eindeutig für sich entscheiden. „Hätten wir immer so gespielt, würden wir in der Tabellen noch besser dastehen“, sprach HSG-Betreuer Lars Klinge von einer klaren Leistungssteigerung seiner Mannschaft.

Wesertal: Petrauskas, T. Wellhausen - J. Wellhausen (2), Lindner (1), Müller (2), Simon (6), Kaufmann (1), Ja. Brunst (3), Bachmann, Ju. Brunst (1), Fischer (15), Dworog (6), Giese (1).

Twistetal zu stark

Calden/Ahnatal - Twistetal 22:28. Für die MSG Calden/Ahnatal war die HSG Twistetal zu stark. Sie kassierte mit 22:28 die zweite Niederlage in Folge gegen eine Spitzenmannschaft der Liga. Dagegen durften sich die Twistetaler durch die gleichzeitige Niederlage von Bettenhausen gegen Zwehren/Kassel über den Sprung an die Tabellenspitze freuen.

HSG meldet sich zurück

Waldau - Reinhardswald 26:31. Ein Befreiungsschlag gelang der HSG Reinhardswald mit dem 31:26-Erfolg beim Aufsteiger TuSpo Waldau. Damit lieferten die Reinhardswälder die richtige Antwort nach der bitteren Heimniederlage in der Vorwoche gegen den Mitkonkurrenten im Abstiegskampf, den TSV Vellmar II. (zmw)

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