Bezirksoberliga: Zierenberg unterliegt bei Tabellenführer Twistetal 22:33

Ohne vier Stammkräfte chancenlos

An ihm lag es nicht: Kevin Schnitzer präsentierte sich beim 22:33 mit sieben Toren treffsicher. Archivfoto:  Hofmeister

Mühlhausen. Keine Punkte in Mühlhausen. Zierenbergs Bezirksoberliga-Handballer unterlagen beim Tabellenführer HSG Twistetal 22:33 (14:20). Ohne Torwart Jens Rudolph, Marcel Kunz, Ben Rode, Spielertrainer Milan Cermák und einem angeschlagenen Daniel Kunz standen die Gäste auf verlorenem Posten.

Während es anfangs noch im Angriff gut lief, hatten die Gäste in der Abwehr immer wieder Probleme mit HSG-Kreisläufer Steffen Fingerhut, der von seinen Mitspielern gut in Szene gesetzt wurde. Gegen die freien Würfe vom Kreis hatten die HSC-Keeper Zimmermann und Rüddenklau kaum eine Chance. Aber auch im Angriff kam allmählich Sand ins Getriebe. So vergaben die Gäste viele Chancen und hatten erneut einige technische Fehler, die es den Gastgebern ermöglichten, bis zur Pause einen klaren Vorsprung zu erarbeiten.

Mitte des zweiten Durchgangs waren die Gastgeber beim Stand von 28:18 sicher auf der Siegerstraße. Mit einer teilweise harten Gangart und einigen Kontern hatten sie die tapfer kämpfenden Zierenberger niedergerungen und sich ein beruhigendes Polster geschaffen. „Wir hatten gute Szenen, haben aber zu viele Fehler gemacht und sind mit der Manndeckung überhaupt nicht klar gekommen“, analysierte Trainer Milan Cermák, der das Ergebnis wie schon letzte Woche als zu deutlich empfand. Und genau diese Manndeckung gegen den HSC-Rückraum war es, die das Spiel letztendlich kippen ließ. Der Spielfluss der Zierenberger war unterbrochen und die teilweise am Rand der Spielregeln gesetzten Fouls der Gastgeber ließen einen Pass zum besser postierten Mitspieler nicht zu, so dass kaum eine gute Torchance zustande kam. Aber auch in der Abwehr hat der HSC noch Luft nach oben. So fehlte es am beherzten Zupacken durch den Mitspieler, so dass sich der Gegner recht leicht durchsetzen konnte. Kämpferisch kann man dem Team aber keine Vorwürfe machen. Mit etwas mehr Glück und Geschick im Abschluss sollte am kommenden Wochenende wieder ein Sieg für die Warmetaler drin sein.

Zierenberg: Zimmermann, Rüddenklau (Tor), Schindehütte 4, Jakob 4, Richter, Barthel 1, Weber, Schnitzer 7/1, Spangenberg 1, Stiegenroth, Feller 2, D. Kunz, Pfeiffer 4. (rü)

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