Frauenhandball-Bezirksoberliga: Reinhardswald ist gegen TuSpo Waldau nur Außenseiter

HSG empfängt den Spitzenreiter

Die Reinhardswald-Frauen müssen sich durchsetzen: Anne Krause macht es vor. Foto:  Hofmeister

Hofgeismar. Am kommenden Spieltag in der Frauenhandball-Bezirksoberliga werden wieder beide heimischen Vertreter im Einsatz sein. Dabei empfängt der noch punktlose Vorletzte HSG Reinhardswald den Tabellenführer TuSpo Waldau. Dagegen gastiert die HSG Wesertal II beim Tabellennachbarn HSG Fuldatal/Wolfsanger.

Reinhardswald - Waldau, Sonntag, 17 Uhr, Trendelburg. Beim Spiel der HSG Reinhardswald gegen den TuSpo Waldau scheint die Favoritenrolle klar verteilt zu sein. Auf der einen Seite warten die Reinhardswälderinnen auch nach sechs Spielen noch auf ihren ersten Punkt und liegen nur deshalb nicht auf dem letzten Rang, weil Wilhelmshöhe ebenfalls noch keinen Punkt auf dem Konto hat und schon acht Spiele bestritten hat. Vor zwei Wochen gab es eine 22:27-Heimniederlage gegen Ederbergland. Auf der anderen Seite kommt mit Waldau eine Mannschaft, die schon in der Oberliga gespielt hat und in der Vorsaison unglücklich aus der Landesliga absteigen musste. Mit 12:2 Punkten und der Tabellenführung wurde der TuSpo bislang seiner Favoritenrolle gerecht, musste aber zuletzt bei seinem 21:19-Heimerfolg über Fuldatal/Wolfsanger ernsthaft um den Sieg bangen. Das zeigt, dass die Waldauerinnen nicht unverwundbar sind. Allerdings benötigt Reinhardswald schon einen außergewöhnlich guten Tag, um für eine Überraschung sorgen zu können.

Fuldatal/Wolfsanger - Wesertal II, Sonntag, 17 Uhr, Ihringshausen. Das Spiel der HSG Wesertal II bei der HSG Fuldatal/Wolfsanger kann als Mittelfeldduell bezeichnet werden. Dabei geht Wesertals Zweite nach dem 30:27-Heimerfolg im letzten Spiel gegen Wilhelmshöhe als Fünfte mit einem Vorsprung von einem Punkt bei einem Spiel Rückstand in die Partie. Fuldatal/Wolfsanger verpasste in der Vorwoche bei der knappen Niederlage beim Landesligaabsteiger Waldau nur knapp eine Überraschung. Aufgrund des Heimvorteils gehen die Gastgeber als Favoriten ins Spiel. Außerdem muss Wesertal auf die parallel in der Ersten benötigten Tessa Herbold, Katharina Kranz und Ida Riedel verzichten, so dass ein Punktgewinn schon eine Überraschung bedeuten würde. (zmw)

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