Interview mit Körles Torjäger Christian Siebert und OMO-Torwart Alexander Lubadel

„Ich muss alles halten“

Wurfgewaltig: Christian Siebert von der MSG Körle/Guxhagen spielt auf Halblinks. Fotos: nh

Schwalm-Eder. Gipfeltreffen in der Kreissporthalle Guxhagen (heute 19 Uhr): Die beiden Topteams der Handball-Bezirksoberliga, MSG Körle/Guxhagen und der TSV Ost-/Mosheim, stehen sich gegenüber. Vor dem brisanten Spitzenspiel sprachen wir mit zwei möglichen Protagonisten: Torjäger Christian Siebert (20 Jahre, seit dieser Saison in Körle/Guxhagen) und den in Guxhagen wohnenden Torwart Alexander Lubadel (26, seit fünf Jahren bei den Hochländern).

Herr Siebert, Herr Lubadel, Ihr Saisonstart ist geglückt. Es gab zwei Kantersiege zum Auftakt. Hätten Sie sich das so leicht vorgestellt?

Christian Siebert: Wir sind auf jeden Fall froh über den guten Start. In beiden Spielen haben wir uns aber vor allem zu Beginn noch schwer getan. Das darf uns heute nicht passieren. In der Bezirksoberliga habe ich aber mehr Räume und die Gegenwehr ist auch nicht ganz so groß.

Alexander Lubadel: Mit unserem Start war in der Form nicht zu rechen, wir haben ja schon einen Umbruch hinter uns. Die Teamchemie ist aber so gut wie seit Jahren nicht.

Jetzt kommt es bereits am dritten Spieltag zum Gipfeltreffen. Hätten Sie lieber erst gegen Ende der Hinrunde gegeneinander gespielt?

Siebert: Schwer zu sagen. Vielleicht ist es unserer Vorteil, dass Ost-/Mosheim uns noch nicht so gut einschätzen kann.

Lubadel: Schwierig. Ich denke, es ist ein wegweisender Gradmesser für beide Teams.

Für viele gelten Ihre beiden Mannschaften als Aufstiegskandidaten. Wer ist denn heute der Favorit?

Siebert: Da ist unser Gast. Die sind erfahrener als wir und sind ja auch Tabellenführer. (lacht)

Lubadel: Favorit ist Körle. Sie haben sich von den Namen her super verstärkt.

Worin sehen Sie die Stärken vom Gegner und was können Sie dem entgegenstellen?

Siebert: Ost-/Mosheim spielt eine super 6:0-Abwehr. Die werden sich gegen uns aber noch etwas anderes einfallen lassen, da bin ich schon sehr gespannt. Wir müssen wieder über die erste und zweite Welle zum Erfolg kommen.

Lubadel: Fehler werden von Körle/Guxhagen durch ihr Tempospiel konsequent bestraft. Wir müssen im Angriff strukturiert spielen. Und ich muss alles halten.

Herr Siebert, Herr Lubadel, welchen Spieler vom Gegner hätten Sie am Samstag lieber in Ihrem Team?

Siebert: Torben Schröder. Mit ihm habe ich vor drei Jahren schon in Körle gespielt. Er ist ein sehr guter Kumpel von mir, doch die Freundschaft ruht am Samstag für 60 Minuten.

Lubadel: Jannis Kothe. Er ist einer der besten Spieler der Liga.

Von Daniel Schneider

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