Relegation

Lubadel-Sieben steigt nur bei einem Sieg im Rückspiel auf

Unsanft gestoppt Ost-/Mosheims Jan-Hendrik Otto wird hier von Wehlheidens Jannik Reinbold (links) und Ronny Sandner (sah später die Rote Karte) in die Mangel genommen. Foto: Hahn

Ost-Mosheim. Ist der Traum vom Aufstieg schon vorbei? Die Handballer des TSV Ost-Mosheim haben zumindest einen Rückschlag im Kampf um den Aufstieg in die Landesliga erlitten.

Trotz einer zwischenzeitlichen 15:8-Führung unterlag das Team von Trainer Mario Lubadel im Hinspiel der Aufstiegs-Relegation der TG Wehlheiden in eigener Halle mit 22:23 (11:7). Im Rückspiel (Sa. 17 Uhr, Sporthalle Königstor) zählt für die Hochländer nun nur ein Sieg.

„Als wir wechseln mussten, kam ein Bruch ins Spiel“, ärgerte sich TSV-Coach Lubadel und ergänzte: „Das war wieder so ein Spiel, indem wir es im Angriff nicht packten.“ Denn die Hochländer hatten den wurfstarken Gästerückraum um Marius Krug und Kevin Trogisch mit einer 3:2:1-Deckung über weite Strecken der Partie im Griff. Dafür lief es im Angriff nicht rund. Der TSV begann nervös. Erst nach zehn Minuten gelang Jan-Hendrik Otto der erste Treffer - es stand 1:2. In der Folge übernahm die Lubadel-Sieben aber das Kommando, Amine Remus sorgte per Gegenstoß beim 4:3 für die erste Führung. Auch die Rote Karte gegen Rückraumspieler Nicolas Bachmann (grobes Foulspiel) steckten die Gastgeber weg, weil Torben Schröder den Halblinken zunächst gleichwertig ersetzte. Über 5:5 (18.), 7:5 (22.) und 11:6 (29.) setzte sich Ost-Mosheim immer weiter ab.

Als Sebastian Wicke der Treffer zum 15:8 (37.) gelang, drohte den Kasselern gar ein Debakel. „Wir sind mit der 3:2:1-Deckung überhaupt nicht zurecht gekommen und haben im Angriff nicht das gezeigt, was wir uns vorgenommen haben“, bemängelte Trainer Dino Duketis, für den es sein erstes Spiel überhaupt auf der TG-Trainerbank war.

Doch nach dem 16:10 durch Wicke (41.) wachten die Gäste auf. Angeführt von Linkshänder Kevin Trogisch, der alle seine sechs Treffer in der zweiten Halbzeit erzielte, kämpfte sich Wehlheiden zurück und lag beim 19:18 durch Trogisch (51.) erstmals wieder in Führung. Jens Cezanne und Krug sorgten wenig später gar für eine 22:18-Führung (56.). „Dann war es wichtig, dass wir den Kampf angenommen und um jedes Tor gekämpft haben“, erklärte Lubadel. Und: „Im Rückspiel ist noch alles offen.“ Damit aus dem Traum vom Wiederaufstieg kein Albtraum wird. • TSV: Lubadel (1.-58., 12 Paraden/22 Gegentore), Wittig (58.-60., 1/1) - Harbusch 2, Wicke 4, Lalek, Kinnback 1, Remus 7, Hagemann, Schröder 2, Otto 4, Neurath, Bachmann, Helferich 2/1, König. Wehlheiden: Lilienthal (1.-30., 3/11), Werner (30.-60., 6/11) - Krug 5/1, Mock, Wolk, Cezanne 4, Deis, Trogisch 6, Sandner, Laosch 1, Reinbold 3, Reinbold 2, Vogel 1, Hofmann 1. SR: Hoyer/Kopf - Z. 350. Siebenmeter: 1/1:1/1. Zeitstrafen: 18:12 Minuten. Rote Karte: Bachmann (16., grobes Foulspiel), Sandner (30., grobes Foulspiel), Wicke (60., 3. Zeitstrafe)

Von Marcel Glaser

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