Bezirksoberliga: TSV mit mehr Varitanten im Angriff - Imberger nach der Pause nicht mehr zu halten

Ost-Mosheim dreht Spitzenspiel im Derby gegen den HSG

Kam nicht wie gewohnt zum Zuge: Körle/Guxhagens Christian Siebert wird hier von seinem Kumpel Torben Schröder (Ost-/Mosheim)beim Wurf gestört. Foto: Hahn

Guxhagen. Der TSV Ost-Mosheim hat einen wichtigen Erfolg im Kampf um die Meisterschaft in der Handball-Bezirksoberliga eingefahren. Mit 31:28 (15:15) behielten die Hochländer im Derby bei der HSG Körle/Guxhagen die Oberhand.

„Es war ein Sieg des Kollektivs,“ freute sich TSV-Trainer Mario Lubadel. Und: „Wir haben nie den Kopf verloren und haben unser Spiel konsequent durchgezogen.“ Sein Gegenüber Olaf Zimmermann haderte dagegen mit der schwachen Chancenauswertung seiner Mannschaft und sah auch in ihrer Unerfahrenheit einen Grund für die Derbyniederlage: „Mit fünf vergebenen Siebenmetern kann man kein Spiel gewinnen. Die Routine hat sich heute gegen die Jugend durchgesetzt.“

Herausragender Akteur der Gastgeber war Jannis Kothe. Besonders in der ersten Halbzeit traf der Linkshänder wie er wollte. Nebenmann Christian Siebert fand hingegen nie richtig in die Partie, womit die Angriffsoptionen der Zimmermann-Sieben erschöpft waren. Ost-Mosheim hingegen agierte deutlich variabler, war über Spielmacher Amine Remus und die beiden Halben Marc Imberger und Torben Schröder sowie Linksaußen Sebastian Wicke ständig gefährlich. Und hatte in Rechtsaußen Jan-Uwe Berz zudem einen sicheren Siebenmeterschützen.

Nach Wiederanpfiff drehte vor allem Ost-Mosheims Imberger auf. Der Aufbauspieler war nie zu halten, narrte Körles Janik Lanatowitz mehrfach im Eins-gegen-Eins und erzielte alle seine neun Treffer in der zweiten Halbzeit. Als besonders wirkungsvoll erwies sich zudem, dass Jannic Neurath und Janik Hagemann HSG-Torjäger Kothe kurz deckten. Bis dato hatte der Linkshänder dreizehn Tore erzielt, nun gelang ihm nur noch ein einziges.

So drehte die Lubadel-Sieben einen 24:26-Rückstand (48.) in eine 27:26-Führung (53.). Niklas Griesel, Janik Lanatowitz und Tim Ploch vergaben in der Schlussphase zudem gute Torchancen gegen TSV-Torhüter Malte Nelling, während im Gegenzug Torben Schröder per Schlagwurf zum 30:28 alles klar machte. • Körle/Guxhagen: Zülch (1.-42., 10 Paraden/23 Gegentore), Fuchs (42.-60., 4/6), Lengemann (bei zwei 7m, 0/2) – Hartmann, Ludwig 1, Siebert 3, Kördel 2/1, Jul. Lanatowitz 1, Ploch 1, Ja. Lanatowitz 3/1, Kothe 14/1, Griesel 3/1, Schröder. TSV: Lubadel (1.-11., 23.-40., 6/17), Nelling (11.-23., 40.-60., 7/11) – Wicke 5/1, Lalek, Remus 4, Schröder 4, Hagemann, Berz 9/8, Neurath, Koot, Imberger 9. SR: Hau/Kremser(Fulda). Siebenmeter: 4/9:9/10. Zeitstrafen: 10:16 Minuten.

Von Marcel Glaser

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