Bezirksoberliga: ESG-Coach Kamm plant nächsten Coup – Lalek hat mehr Alternativen

Schneider trifft auf Ex-Klub

Empfängt seinen Ex-Verein: Böddigers Marco Schneider trifft auf Wollrode. Foto: Hahn

Schwalm-Eder. Es ist angerichtet: Gleich am zweiten Spieltag der Handball-Bezirksoberliga kommt es zum Derby zwischen dem TSV Eintacht Böddiger und dem TSV Wollrode.

TSV Eintracht Böddiger - TSV Wollrode (Sa. 19 Uhr). Mit dem ehemaligen Trainer Mensur Fitosovic sowie Marco Schneider, der vor der Saison von Wollrode nach Böddiger wechselte, erwarten die Blau-Weißen direkt zwei alte Bekannte. Für das Derby kann Wollrode-Trainer Heinz Behne endlich wieder auf seinen gesamten Kader zurückgreifen. „Jetzt haben wir wieder die nötige Variabilität und können auch aus dem Rückraum mehr Akzente setzen“, so Behne. „Wir müssen unsere Torchancen weiter konsequent nutzen“, verlangt hingegen Fitosovic. Böddiger kann bis auf Rechtsaußen Johannes Potratz (beruflich verhindert) aus dem Vollen schöpfen.

ESG Gensungen/Felsberg II - ESG Datterode/Röhrda (Sa. 17 Uhr). Nach dem überraschenden Auftakt-Sieg gegen Landesliga-Absteiger Flieden sollen gegen Datterode die nächsten Punkte eingefahren werden. „Wir dürfen uns keine Schwächephase erlauben“, weiß ESG-Coach Philipp Kamm. Besonders auf den Rückraum der Ringgauer muss sich die Deckung der Edertaler um Fabian Küchmann einstellen.

TSV Ost-/Mosheim - HSG Jestädt/Grebendorf (Sa. 19.30 Uhr). „Ich kenne den Aufsteiger kaum. Wir müssen in der Deckung eine ähnliche Leistung wie gegen Datterode abliefern“, fordert TSV-Coach Mario Lubadel von seinem Team. Dort gab es nur zwölf Gegentore.

MSG Fulda/Petersberg - MSG Körle/Guxhagen (Sa. 19.30 Uhr). Mit Fulda erwartet die MSG ein unangenehmer Gegner, der über eine gute schnelle Mitte sowie zweite Welle verfügt. Die Domstädter kamen gegen den Aufsteiger Jestädt im Auftaktspiel jedoch nicht über ein Unentschieden hinaus.

Bezirksoberliga Frauen

TV Flieden - TSV Ost-/Mosheim (Sa. 17.45 Uhr). Endlich wieder ohne Verletzungssorgen, will TSV-Coach Wojtek Lalek den ersten Saisonsieg holen. „Ich erwarte eine deutliche Leistungssteigerung“, fordert der Trainer. Auch Flieden verlor sein Auftaktspiel deutlich gegen Wollrode, dennoch warnt Lalek: „Zuhause sind sie stärker als auswärts.“

HSG Werra WHO 09 - TSV Wollrode (Sa. 19.45 Uhr). „Wir müssen unsere technischen Fehler reduzieren und viel besser abschließen“, fordert TSV-Trainer Zoltan Bartalos. Gelingt das, sollte dem nächsten Erfolg der Blau-Weißen nichts im Wege stehen.

SV Reichensachsen - TSV Eintracht Böddiger (So. 16.30 Uhr). Nach dem Sieg zum Auftakt kann die Oberliga-Reserve um Miriam Puntschuh vollkommen befreit aufspielen. Der SV ist vor allem für sein Tempospiel bekannt und erzielt die meisten seiner Tore über die erste und zweite Welle. Im Positionsangriff zieht SV-Spielmacherin Laura Heckmann die Fäden. (mm)

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