Handball-Bezirksoberliga der Frauen: TSG-Frauen im Heimspiel gegen Flieden

„Kann nur besser werden“

Nach drei Niederlagen mit ihrer TSG Bad Sooden-Allendorf in der Pflicht: Marina Lindenthal. Foto: Schröter

Bad Sooden-Allendorf. Im Heimspiel gegen den TV Flieden wollen die Bezirksoberliga-Handballerinnen der TSG Bad Sooden-Allendorf endlich ihren zweiten Saisonsieg einfahren (Anwurf in der Eilse-Sporthalle: Samstag, 14.45 Uhr).

Die vergangenen Wochen waren alles andere als erfreulich für Trainer Wolfgang Schneider und sein Team. Nicht nur, dass es drei Niederlagen am Stück gab. Mit 26:36 (in Wollrode), 19:32 (in Ost-Mosheim) und zuletzt 11:30 (in Reichensachsen) fielen diese auch noch mehr als deutlich aus. Kein Wunder also, dass der Tabellen-Vorletzte mit 97:147 die mit Abstand schlechteste Tordifferenz aller zwölf Bezirksoberligateams aufweist.

Drei Pleiten in Folge

„Dass wir bei den drei Spitzenteams verlieren würden, damit war sicher zu rechnen, aber die Art und Weise hat mir natürlich überhaupt nicht gefallen“, sagt Wolfgang Schneider. Ein Gutes habe das Ganze: „Es kann eigentlich nur besser werden“, sagt er. Auf jeden Fall erwartet er eine Reaktion seiner Mannschaft. „Und wir müssen die vielen individuellen Fehler vermeiden, die zu den hohen Niederlagen geführt haben.“

Gegner TV Flieden kommt als Tabellen-Neunter in die Badestadt, hat bislang einen Sieg, ein Remis und zwei Niederlagen auf dem Konto. „Das sollte eigentlich eine machbare Aufgabe sein“, sagt Wolfgang Schneider, dessen Team den TV bereits im Pokal geschlagen hatte. Auch beim 21:28 der Fliedenerinnen zuletzt in Reichensachsen, das sich Schneider angeschaut hatte, habe er „nichts Überragendes“ vom morgigen Gegner gesehen.

Deutlich erschwert wird die Aufgabe für die TSG jedoch durch die angespannte Personalsituation. Routinier Hanna Schley fällt mit Kreuzbandriss für den Rest der Saison aus, Luisa Krengel kann aus beruflichen Gründen wegen der frühen Anwurfzeit erst zur zweiten Halbzeit kommen – wenn überhaupt. „Und dann waren einige Spielerinnen unter der Woche auch noch gesundheitlich angeschlagen“, weiß Schneider noch gar nicht, wen er überhaupt zur Verfügung hat. Fest steht jedoch, dass gegen Flieden ein Sieg her muss, denn sonst droht sich sein Team endgültig im Tabellenkeller festzusetzen. (per)

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