Handball-Bezirksoberliga Frauen: Bezirkspokal-Turnier am Sonntag bei der TSG BSA

Sorgenfrei in die neue Serie

Rückkehrerin: Nach einjähriger Babypause greift Xenia Riehm (ehemals Sokolov) in dieser Saison bei der TSG Bad Sooden-Allendorf wieder in das Spielgeschehen ein. Foto: Schröter

Bad Sooden-Allendorf. Mit dem Bezirkspokal-Turnier, das am kommenden Sonntag in der heimischen Eilse-Sporthalle ausgetragen wird, starten die Bezirksoberliga-Handballerinnen der TSG Bad Sooden-Allendorf in die neue Pflichtspielserie.

Personell hat sich beim Team von Trainer Wolfgang Schneider in der Sommerpause einiges getan. Jessica Sippel nimmt sich wegen ihres Studiums eine längere Auszeit, Julia Karges steht aus beruflichen Gründen erst zur Rückrunde wieder zur Verfügung. Sonja Werner hatte bereits mit Abschluss der vergangenen Saison ihr Karriere-Ende bekannt gegeben. Sie wird Schneider künftig als Co-Trainerin zur Seite stehen. Mit Xenia Riehm (ehemals Sokolov) hat sich dafür eine starke Rückraumspielerin nach einjähriger Babypause zurückgemeldet. Und ergänzt wird der zurzeit 13-köpfige Kader durch sechs A-Jugendspielerinnen, die behutsam an den Frauenbereich herangeführt werden sollen.

Mäßige Vorbereitung

Trainer der TSG Bad Sooden-Allendorf: Wolfgang Schneider

„Für die Saison sehe ich uns gut aufgestellt, um den Klassenerhalt mache ich mir keine Sorgen“, sagt Wolfgang Schneider. Und das, obwohl die Vorbereitung „mehr schlecht als recht“ gewesen sei. „Den kompletten Kader hatte ich erstmals am vergangenen Wochenende während des dreitägigen Trainingslagers beisammen“, sagt er. Zuvor seien immer wieder Spielerinnen aus beruflichen und privaten Gründen verhindert gewesen. „Der Fitnesszustand der meisten ist aber völlig in Ordnung“, sieht er dem Saisonstart einigermaßen gelassen entgegen.

Und genau der könnte enorm wichtig für die Badestädterinnen werden. Die beiden Pokalspiele am Sonntag gegen die Ligakonkurrenten Alsfeld (15 Uhr) und Flieden (16 Uhr; gespielt wird jeweils zweimal 20 Minuten) betrachtet Schneider zwar noch als „reine Testspiele, in denen man allerdings sehen wird, wie weit wir schon sind“. Danach sollte in den ersten beiden Punktspielen in Fulda und gegen Hersfeld dann aber bereits etwas Zählbares her. „Anschließend spielen wir nämlich gleich gegen die drei Titelkandidaten“, so der BSA-Coach. Das sind aus seiner Sicht Landesliga-Absteiger Wollrode, sowie die Teams aus Reichensachsen und Ost-Mosheim. „Und in diesen Spielen wird es sicher enorm schwer zu punkten.“

Platz fünf oder sechs

Mitentscheidend für Erfolg oder Misserfolg wird aus Sicht Wolfgang Schneiders sein, dass sich seine Mannschaft nicht mehr so viele kollektive Blackouts leistet wie in der Vorsaison. „Da waren es immer zehn schwache Minuten, die uns letztlich den Sieg gekostet haben“, sagt er. „Wenn die Spielerinnen aber das umsetzen, was ich ihnen mit auf den Weg gebe, dann sollten sie ihr selbst gestecktes Ziel erreichen können.“ Und das ist mit Platz fünf oder sechs ziemlich ehrgeizig. (per) Archivfoto: per/nh

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