Rückschlag für Bundesliga-Nachwuchs

mJSG lässt zu viele Chancen liegen

Sascha

Melsungen. Dämpfer für A-Jugendbundesligist mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen. Mit 22:28 (8:14) unterlag der MT-Nachwuchs dem Bergischen Handballclub. „Im Angriff lief es einfach nicht“, konstatierte mJSG-Trainer Sascha Henkel.

Vom Anwurf weg dominierten die Gäste. Weil Florian Weiß und Fin Backs an BHC-Schlussmann Robert Franz scheiterten, währenddessen die Westdeutschen ihre Chancen konsequent nutzten. Schon nach sechs Minuten war die erste Melsunger Auszeit fällig. Da führte der BHC bereits mit 4:0. „Wir waren bis dahin noch gar nicht auf dem Feld“, monierte Henkel.

Engagierter wurde das Spiel der Gastgeber zwar, aber nicht erfolgreicher. Denn Franz erwies sich weiter als Meister seines Fachs. Einzig Dimitri Ignatow vermochte den Schlussmann mehrfach zu bezwingen (5:8, 17.). Selbst eine doppelte Überzahl der Melsunger blieb ungenutzt, während die Bergischen zwischenzeitlich bis auf 5:12 wegzogen und Ignatow zu allem Überfluss per Siebenmeter scheiterte (23.).

Nach dem Seitenwechsel fand Florian Weiß besser ins Spiel. Seine vier Tore brachten die mJSG auf 13:17 heran (38.). Nicht nah genug, fand Henkel: „Wir hätten mal auf zwei Tore rankommen müssen, dann wäre vielleicht was möglich gewesen.“

Das gelang nicht. Weil zu viele Ballverluste schon im Spielaufbau unterliefen und zu weiteren Treffern des BHC führten (15:22, 44.). „Wir haben cool und konzentriert gespielt“, freute sich Gästetrainer Jens Sieberger.

Eine letzte Möglichkeit bot sich den Melsungern noch nach Fin Backs‘ Doppelschlag zum 18:23. Doch auch die verpuffte, weil zu den Unzulänglichkeiten noch Pech hinzukam. Da parierte Marian Mügge erst einen Siebenmeter von Dorian Wöstmann, um vom Nachwurf des gleichen Spielers bezwungen zu werden, dem der Abpraller genau in die Hände zurücksprang.

„Ich hatte zu keinem Zeitpunkt Zweifel an unserem Sieg. Wir wollten ihn wohl einen Tick mehr als unser Gegner“, fasste Gästetrainer Jens Sieberger zufrieden zusammen, während Sascha Henkel von einem „gebrauchten Tag“ sprach und bemängelte, dass „wir vorn immer wieder kaputt gemacht haben, was hinten vorher erarbeitet wurde“. • mJSG: Mügge (8 Paraden / 25 Gegentore), Suck (2 P. / 3 G.); Fischer 3, Rulff 2, Küllmer, Goßmann, Schuhmann, Ignatow 9/3, Damm, Weiß 5, Koch, Backs 3, Bieber. (ko) Foto: nh

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