Bundesliga: 21:27-Niederlage gegen Minden führt Brede auf mangelnde Cleverness zurück

Mügge hält mJSG lange im Spiel

Bester Melsunger Torschütze: Linksaußen Fin Backs traf gegen Topfavorit GWD Minden siebenmal, konnte die Niederlage aber nicht verhindern. Foto: Kasiewicz

Melsungen. Nichts zu holen gab es gegen das Spitzenteam. Die Handballer von A-Jugendbundesligist mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen unterlagen GWD Minden 21:27 (10:13). „Uns hat Cleverness gefehlt“, erkannte Trainer Björn Brede.

Dabei setzte der Coach konsequent auf den siebten Feldspieler. Mit der Überzahl versuchte der Gastgeber, Mindens Abwehrreihe zu überwinden. Mit Erfolg, auch wenn der erste GWD-Treffer nach einem Ballverlust ins von Marian Mügge verlassene Gehäuse fiel. Denn dann ging die Rechnung auf, Florian Weiß und zweimal Fin Backs brachten die Gastgeber mit 3:2 nach vorn (8.). „Sie haben mit dieser Variante und mit ihrer 5:1-Deckung viel Unruhe bei uns reingebracht“, gestand Gästetrainer Sebastian Bagats.

Dennoch gewann der Gast zwischenzeitlich Oberwasser, weil zwei Siebenmeter der mJSG ungenutzt blieben. Das korrigierten Magnus Rulff nach Kempa-Anspiel von Dimitri Ignatow, Weiß und Backs jedoch wieder, hielten die Partie offen und gingen nach Ignatows Gegenstoßtreffer zum 10:8 sogar erstmals mit zwei Treffern in Führung (23.), kassierten dann jedoch bis zur Pause einen 5:0-Lauf der Ostwestfalen. „Wir haben Minden zu den Gegenstößen quasi eingeladen“, monierte Brede.

Auch nach dem Seitenwechsel jubelten zunächst die Gäste doppelt, ehe Fin Backs erstmals für die mJSG traf. Kämpferisch hatten sich die Gastgeber nichts vorzuwerfen, jedoch fehlte dem letzten Pass zu oft die Präzision. Dass die Gäste nicht weiter als zum 15:21 davonzogen war in erster Linie ein Verdienst von Marian Mügge im Tor, an dessen Paraden sich die Mannschaft wieder aufbaute. Ihre Aufholjagd endete erst mit dem 19:21 durch den siebten Erfolg von Fin Backs (52.).

Danach spielte den Ostwestfalen eine doppelte Unterzahl der Melsunger in die Karten, als Dimitri Ignatow und Max Bieber nacheinander auf die Bank mussten. • mJSG: Mügge (18 Paraden / 27 Gegentore) - Hagemann, Fischer 1, Rulff 2, Küllmer, Goßmann 1, Schuhmann, Ignatow 3, Damm 2, Schmoll, Weiß 5/1, Koch, Backs 7, Bieber. Siebenmeter: 4/1 - 6/5 Zeitstrafen: 6 Minuten - 4 - . SR: Cesnik/Konrad - Z. 200

Von Michael Koch

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