Jugend-Bundesliga: Melsunger Nachwuchs strebt einen Platz unter den ersten Sechs an

Starke Außen bei der mJSG

Top-Neuzugang: Junioren-Nationalspieler Julian Damm (Mitte) mit den beiden Melsunger Trainern Björn Brede (links) und Sascha Henkel (rechts). Foto: Kasiewicz

Melsungen. Nach einer überzeugenden Qualifikationsphase gehen die Handballer der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen mit einigem Selbstvertrauen in die neue Saison der A-Jugend-Bundesliga.

Eine Platzierung unter den ersten sechs Teams ist das Ziel der Mannschaft um das neue Trainergespann Björn Brede und Sascha Henkel.

Verzichten müssen die Bartenwetzer allerdings auf die letztjährigen Leistungsträger Jan Grolla und Johannes Golla, die aus Altersgründen ausgeschieden sind. Verstärkt haben sich die Fuldataler mit Junioren-Nationalspieler Julian Damm, der sowohl am Kreis als auch im linken Rückraum eingesetzt werden kann. Dazu sind einige Talente aus der eigenen B-Jugend aufgerückt.

In der Verteidigung setzen die Melsunger zentral auf eine variable 6:0-Abwehrformation, die von Defensivspezialist Magnus Rulff organisiert wird. „Diese hat aber einen offensiven Charakter“, erklärt mJSG -Coach Björn Brede, „um den Gegner unter Druck zu setzen und einfache Bälle zu gewinnen.“ Und damit das Prunkstück der mjSG-Offensive zu bedienen, nämlich die beiden pfeilschnellen Außenspieler Dimitri Ignatow und Fin Backs. „Der Tempogegenstoß ist unsere große Stärke. Wir haben bereits in der Qualifikation gezeigt, dass wir so Spiele entscheiden können“, sagt Brede.

Offensiv will die Brede/Henkel-Sieben in dieser Saison deutlich variabler auftreten. War der Angriff der Fuldataler vergangene Saison noch zentral auf den Rückraum um Golla und Grolla ausgelegt, so plant Brede den Positionsangriff „in die Breite zu ziehen“, um die „große Qualität“ der beiden Außen zu nutzen. Als Spielmacher steht ihm dabei Florian Weiß zur Verfügung, der bereits im Oberliga-Team der Bartenwetzer überzeugte. Rulff, der am Kreis und auf der Mitte eingesetzt werden kann, sowie Linkshänder Fabian Rudolph und Damm komplettieren die mJSG-Offensive.

Drei Favoriten auf den Titel

Die Meisterschaft in der Westgruppe werden wohl drei Teams unter sich ausmachen. Neben dem Nachwuchs der beiden Zweitligisten GWD Minden und Tusem Essen (wurde Deutscher Meister mit dem B-Jugend-Jahrgang 1998) zählt der TSV Bayer Dormagen zu den absoluten Favoriten auf den Titelgewinn. Mit Tim Hottgenroth, Lukas Stutzke und Eloy Morante Maldonado stellten die Dormagener drei Akteure, die zusammen mit Melsungens Rechtsaußen Dimitri Ignatow im August mit der U18-Auswahl des DHB bei der Europameisterschaft in Kroatien die Bronze-Medaille gewannen.

Von Marcel Glaser

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