Nachholpartie

Jahn-Trainer Mai: Gegen Hameln Kampfschwein gefragt

Sein Durchsetzungsvermögen ist am Hamelner Kreis gefragt: Routinier Nerijus Kesilis rückt wieder einmal aus der zweiten Jahn-Mannschaft hoch. Foto: Jelinek
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Sein Durchsetzungsvermögen ist am Hamelner Kreis gefragt: Routinier Nerijus Kesilis rückt wieder einmal aus der zweiten Jahn-Mannschaft hoch.

Duderstadt. „Wir brauchen gegen Hameln ein Kampfschwein und die Fans, die uns nach vorn peitschen!“ Das sagt Frank Mai, Trainer der Duderstädter Oberliga-Handballer.

Er lässt bei seinem Blick auf die Nachholpartie am Samstag um 18 Uhr absolut keinen Zweifel an der Entschlossenheit aufkommen, mit der die Eichsfelder Spieler und Zuschauer in diese Partie gehen sollen. „Das ist der Hammer gegen Hameln“, legt der Jahn-Coach weiter kräftig nach.

Mit den „Rattenfängern“ kommt der Tabellenzweite nach Duderstadt – übrigens das erste Duell zwischen beiden Teams, nachdem die Begegnung ursprünglich für Anfang November 2012 angesetzt worden war, dann aber verlegt wurde. Der VfL reist mit einer Bilanz von sieben Auswärtssiegen und vier Auswärtsniederlagen an, verlor zuletzt bei Spitzenreiter Soltau und in Nienburg.

Die Jahner wollen dagegen zuhause eine Macht bleiben: Acht Heimsiege haben „Matze“ Heim & Co. bislang eingefahren, insgesamt 17:3 Zähler geholt. Nur gegen Dingelbe gab´s in der Sporthalle „Auf der Klappe“ beim 19:25 eine Heimpleite. Alfeld trotzte den Jahnern einen Punkt ab.

Kesilius wieder im Kader

„Gegen Hameln wird das eine enge Kiste“, weiß auch Mai nur zu gut – und hat auch diverse Duelle ausgemacht: „Wer spielt die bessere Deckung – wir unsere 6-0-Variante oder Hameln die 5-1-Abwehr?“, fragt Mai rhetorisch. Ebenso wichtig werden diese Zweikämpfe sein: Wer ist der bessere Torwart: Jahns Wedemeyer oder Hamelns Rosenthal? Mai weiter: „Wir kriegen wir Hamelns Kreisläufer Heiko Heemann in den Griff? Ganz ausschalten kann man ihn nicht.“ Auch vor Hamelns Rückraumspielern Höltje und Glatz sowie Linksaußen Wood hat der Jahn-Trainer großen Respekt.

Mit im Jahn-Kader ist diesmal wieder Kreisläufer-Routinier Nerijus Kesilis, den Mai als das zitierte „Kampfschwein“ sieht. Nass und Heim konnten diese Woche nicht mittrainieren, verletzt ist bei Jahn keiner. Mai: „Ich will hinterher 19:3 Punkte haben.“ (gsd-nh)