Vor dem Anwurf: Heimische Männerteams nehmen den nächsten Anlauf

Klappt’s endlich auswärts?

Augen zu und Wurf: Der Northeimer Dennis Friedrichs hat abgezogen. Mit seinen Treffern möchte er der Reserve des NHC zum Sieg in Braunschweig verhelfen. Archivfoto:  zje

Northeim. Die drei heimischen Vertretungen in der Handball-Landesliga der Männer starten am Wochenende einen weiteren Versuch in Sachen Operation erster Auswärtssieg. „Die Hoffnung stirbt zuletzt“ lautet die Überschrift vor dem Spiel der Rhumetaler Frauen gegen Peine.

Männer

MTV Braunschweig II - Northeimer HC II (Sa. 15 Uhr). Gar nicht recht kam Michael Kundel-Heise die kleine Spielpause. Zwar gab es auch gegen Schöningen und Spanbeck nichts Zählbares für seine Truppe, die Formkurve zeigt jedoch nach oben. „Den Schwung hätten wir gerne gleich mitgenommen. Man hat gesehen, welche Leistung möglich ist, wenn wir gut trainieren können und voll besetzt sind“, sagt der Spielertrainer. Auf seine Schützlinge wartet eine knifflige Aufgabe. Schließlich wartet der daheim noch ungeschlagene Tabellendritte. Die Gäste müssen schnellstens punkten, um den Anschluss nicht zu verlieren.

HSG Schöningen - MTV Moringen (Sa. 17 Uhr). „Wenn es uns gelingt, aus einer kompakten Abwehr heraus unser Gegenstoßspiel aufzuziehen und unsere Rückraumspieler ihr Potenzial abrufen, ist eine Überraschung möglich“, glaubt Uwe Falkenhain. „Aber dazu müssen wir unser Konzept auch über 60 Minuten durchziehen.“ Dabei baut Moringens Coach auf Keeper Max Lorenz. „Er hat zu alter Form gefunden und ist ein überdurchschnittlicher Rückhalt. Das wird unsere Deckungsarbeit beflügeln.“ Bis auf die Dauerverletzten Erik Drews und Robin Goldmann stehen alle Spieler zur Verfügung. Julius Zech ist aus dem Urlaub zurück.

VfL Lehre - HSG Schoningen/U./W. (So. 17 Uhr). Die punktgleichen Gastgeber entschieden ebenso wie die HSG alle vier Heimauftritte für sich. „Wir werden uns steigern müssen, um eine Siegchance zu haben. Der VfL hat ein starkes Team beisammen und ist gerade in eigener Halle ein ziemlich dicker Brocken“, zeigt HSG-Manager Wilfried Fischer großen Respekt vor den Gastgebern. Zu Beginn der Woche waren einige Akteure noch leicht angeschlagen, aller Voraussicht nach ist der Kader im Braunschweiger Vorort aber komplett. „Die Mannschaft hat sich fest vorgenommen, nicht mit leeren Händen zurückzukehren.“

Frauen

HSG Rhumetal - MTV Peine (So. 15 Uhr, Burgberg). Sascha Friedrichs nahm den nächsten Gegner bereits persönlich in Augenschein „Peine verfügt über eine sehr junge, ambitionierte Mannschaft, ist aber nicht unschlagbar“, urteilt Rhumetals Coach. Der MTV spiele mit hohem Tempo, sei aber im Positionsangriff ausrechenbar. „Wir müssen versuchen, die Köpfe frei zu bekommen und die Fehlerquote so niedrig wie möglich halten, um nicht in Gegenstöße zu laufen.“ Zurück aus dem Urlaub ist Janine Ellrott. Fraglich ist, ob Anja Heise und Carola Wahrhusen mitwirken können. (zys)

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