Handball-Landesliga Männer: 28:25-Triumph in Schöningen – Solling-HSG verpasst ein Remis

Moringen lässt Auswärtsknoten platzen

Julius

Northeim. Aufsteiger MTV Moringen hat Samstag beim 28:15 in Schöningen den ersten Auswärtssieg in der Handball-Landesliga der Männer gelandet. Die ersatzgeschwächte NHC-Reserve kam mit leeren Händen zurück.

MTV Braunschweig II - Northeimer HC II 32:25 (16:12). Mit nur acht Akteuren traten die Northeimer an. Das Häuflein der Aufrechten zog sich insgesamt achtbar aus der Affäre. Nach verkorkstem Start (1:6/9.) gestaltete der NHC das Geschehen bis zur Pause ausgeglichen. Dann schwammen den Gästen die Felle aber davon. Beim 13:24 nach 39 Minuten war die Entscheidung gefallen. In der Folgezeit verwaltete Braunschweig das Ergebnis. „Wir waren von Beginn an auf verlorenem Posten“, berichtete Spielertrainer Michael Kundel-Heise.

NHC: Koopmann - M. Bode 2, Effler 1, Friedrichs 10, Wittwer 1, Kühn 7, Kundel-Heise 4, Schmidt.

HSG Schöningen - MTV Moringen 15:28 (7:15). Die Gastgeber erzielten den ersten Treffer, fanden dann aber über die komplette Spielzeit kein Mittel gegen die stabile Moringer Deckung vor dem erneut überzeugenden Keeper Max Lorenz. „Unsere Defensive wird immer besser. Das hat sich schon in den letzten Spielen abgezeichnet“, freute sich Trainer Uwe Falkenhain. Technische Fehler blieben in seinem Team Mangelware. Regisseur Julius Zech sorgte für Spielwitz und Durchschlagskraft in den Angriffsaktionen. Die Gäste hielten die Konzentration bis zum Abpfiff hoch und ließen der Freude über die ersten Zähler in der Fremde danach freien Lauf.

MTV: Busse, Lorenz - Büttner 2, Bruns 1, Schäfer 3, Bode 2, Heiler 7, Kitke 4, S. Nowakewitz, Herale 3, Springer 2, Zech 4.

VfL Lehre - HSG Schoningen/Uslar/Wiensen 28:27 (16:11). In einer von beiden Seiten sehr hart geführten Begegnung mussten die Sollinger in der Schlussphase der ersten Halbzeit den Gegner etwas ziehen lassen. Nach 52 Minuten war man beim 23:25 zwar wieder in Schlagdistanz, ließ nun aber drei gute Gelegenheiten aus und verpasste eine mögliche Wende. „In diesen Situationen waren wir zu hektisch und vielleicht auch schon etwas platt“, kommentierte HSG-Manager Wilfried Fischer die entscheidende Phase. Der Anschlusstreffer der Gäste in der Schlussminute kam zu spät. „Das war ein gutes Spiel von uns. Am Ende mussten wir Lehrgeld zahlen“, ärgerte sich Trainer Lars Nolte.

HSG: Weifenbach, Thiele - Böhm 4, Hartmann 3, Lange 2, Pohl, Scharberth 9, Schumacher, Sonnenschein 2, Stier 1, Theiß 1, M. Warnecke 2, T. Warnecke 3. (zys) Foto: zys

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