Frauenhandball-Landesliga: Variabler DSC gewinnt temporeiches Spiel gegen Nord Edemissen 37:32

Dransfeld sorgt für Saisonrekord

Kraftvoller Abschluss: Meike Grünewald erzielte in der Schlussphase wichtige Treffer für den DSC. Foto: Brandenstein

Gimte. In der Frauenhandball-Landesliga setzt der Dransfelder SC seine Erfolgsserie unbeirrt fort. Er bezwang am Samstag in der Ausweichhalle in Gimte die HSG Nord Edemissen in einem rasanten Schlagabtausch mit 37:32 (20:19).

37 Torerfolge in der Landesliga der Frauen – das lässt aufhorchen. Und in der Tat stellte der DSC mit dieser Trefferquote einen Rekord für die laufende Saison auf. Keiner anderen Mannschaft ist das bisher gelungen.

Im Gegensatz zur vergangenen Saison trafen hier zwei Gegner aufeinander, die enorm schnellen Handball zeigten. Die Gäste gingen umgehend mit 4:1 durch Viktoria Marquardt und Annika Hanne in Führung. Die beiden Halbspielerinnen im Rückraum ragten bei den Gästen heraus und stellten die Deckung des DSC vor große Probleme. Doch nun ging ein Ruck durch die Dallügge-Sieben. Angetrieben durch die treffsichere Alexandra Menn und Meike Grünewald, die immer ein Auge für ihre Mitspielerinnen hatte, lieferte der DSC nun ein ausgeglichenes Spiel. Zur Pause lag Dransfeld mit 20:19 vorn.

In der zweiten Hälfte bestimmte der DSC das Spiel immer mehr. Die Abwehr stand nun besser und auch Torhüterin Sarah Armgart hatte sich jetzt auf die herumgezogenen Würfe von Marquardt eingestellt. Bis zum 24:24 (46.) besaßen beide Teams Siegchancen. Die Vorentscheidung führte der nun schnell auf Konter umschaltende DSC in nur 120 Sekunden herbei: Menns Siebenmeter, Gransjeans Konter, Achler vom Kreis und erneut Menn aus der zweiten Reihe stellten auf 28:24. Auch Katrin Thielecke konnte in dieser Phase noch mal auftrumpfen. Unter anderem mit einem mächtigen Sprungwurf zum 30:27. Ein verdienter Erfolg für den DSC, der in den bisherigen vier Saisonspielen sehr stabil wirkte und auch Rückschläge wegstecken kann. „Unser großes Plus ist, dass wir durchwechseln können, ohne dass es zu einem Bruch kommt. Die Mannschaft funktioniert als Kollektiv“, sagte Trainer Andreas Dallügge. Er freute sich auch über die neu gewonnene Nervenstärke: Wurden in der zurückliegenden Serie noch viele Strafwürfe vergeben, blieb Alexandra Menn diesmal eiskalt und traf fünfmal von der Linie. DSC: Uckermann, Armgart - Menn 11/5, Achler 7, Grandjean 7, Grünewald 6, Olschewski 2, Thielecke 2, Kürschner 1, Santos 1, Sonsalla, Bobrink, Renner.

Von Rüdiger Pietsch

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