Northeim II ergibt sich früh

Vergeblicher Schwur: Die Spieler der Northeimer Reserve stimmen sich auf die zweite Halbzeit gegen Nord Edemissen ein - geholfen hat’s nicht. Foto:  zje

Der erhoffte Schub durch den Heimvorteil ist ausgeblieben. In der Handball-Landesliga der Männer zog die Reserve des Northeimer HC am Samstag gegen die HSG Nord Edemissen unerwartet deutlich mit 20:32 (8:13) den Kürzeren.

Northeim. Dabei kamen die Gastgeber gut aus den Startlöchern. Die 4:1-Führung nach sechs Minuten und ein gehaltener Siebenmeter von Oliver Kliemand hätten eigentlich Sicherheit geben können. Doch stattdessen ebbte der anfängliche Schwung schnell ab. Im Angriff fand man immer seltener Lösungen. Von den Außenpositionen blieben viele gute Einwurfmöglichkeiten ungenutzt. Nord Edemissen konnte so mit vier Treffern in Serie zum 8:5 (18.) das Blatt bereits Mitte der ersten Halbzeit wenden.

Wer in der zweiten Halbzeit auf eine Aufholjagd der Heimsieben gehofft hatte, wurde bitter enttäuscht. Angeführt von Tom Bendvien (acht Treffer) hatte Edemissen wenig Mühe, den Vorsprung kontinuierlich auszubauen.

„Nach der Leistung gegen Zweidorf war das heute sehr enttäuschend. Das Spiel zeigt, dass wir nur eine Chance haben, wenn wir auch einstellungsmäßig an unser Limit gehen“, beschönigte Northeims Spielertrainer Michael Kundel-Heise den mäßigen Auftritt seiner Schützlinge nicht. „Uns hat der Glaube gefehlt. Damit haben wir es dem Gegner leicht gemacht. Nach der Pause haben wir nicht mehr ins Spiel gefunden.“

NHC: Koopmann, Kliemand, Koch - Penner, Kundel-Heise, K. Bode, M. Bode 1, Effler 7, Friedrichs 5, Hertmann 1, Kühn 5, Müller, Schmidt 1, Wittwer. (zys)

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