Handball-Landesliga: SVH Kassel unterliegt dem Hünfelder SV mit 28:31

Die Abstimmung fehlt

Gebremst: Kein Durchkommen gibt es hier für den Harleshäuser Lars Günther gegen die Hünfelder Sandrock und Schott, links hinten Arne Heyne. Foto: Hedler

Kassel. Gar nicht so schlecht gespielt, aber doch verloren, weil die Gäste einfach einen Tick besser waren. Mit 28:31 (14:16) unterlag die SVH Kassel im ersten Saisonspiel der Handball-Landesliga der Männer dem Hünfelder SV.

Den Harleshäusern merkte man über weite Strecken des Spiels an, dass sich eine auf allen Positionen neu zusammengestellte Mannschaft auf dem Parkett bewegte. Lediglich Keeper Lukas Frohmüller war in der letzten Saison schon in der Mannschaft.

So fehlte immer dann das blinde Verständnis, wenn es gebraucht wurde. Das schlug sich in technischen Fehlern und Missverständnissen nieder. Die nutzten die cleveren Gäste eiskalt aus. Dazu ließ die SVH zu viele einfache Chancen liegen und vergab allein vier Siebenmeter.

In der ersten Halbzeit lag die SVH nur beim 4:3 (9.) in Front, sonst führte stets der HSV. So auch zur Pause. Und nach dem Wechsel machte Hünfeld noch mehr Druck und führte zeitweise sogar mit vier Treffern Vorsprung. Doch die SVH warf immer wieder ihren Kampfgeist in die Waagschale.

Nach 45 Minuten hieß es 24:23, dann 25:23 und 27:26 (52.). Doch als es danach aussah, als könnten die Gastgeber das Spiel herumreißen, gab es wieder technische Fehler in Form von Fehlabgaben und Hünfeld riss die Partie erneut und endgültig an sich.

Die Hünfelder hatten im Ex-Harleshäuser Christian Krätzig einen sicheren Rückhalt im Tor. Krätzig, von den Harleshäusern erst einmal warmgeworfen, war in den Schlussminuten mit seinen Paraden der Garant für den Hünfelder Sieg.

„Ich kann nicht wirklich unzufrieden sein“, sagte SVH-Trainer Andrii Doktorvych. „Alle haben gekämpft, aber bei uns stimmt das Zusammenspiel noch nicht. Und in der Abwehr haben wir auch noch Baustellen.“ Man brauche halt noch etwas Zeit, befand der Coach.

SVH Kassel: Frohmüller, Gertenbach (für drei 7m, 26., 46., 51.); Brücker 1, Heyne 3, Meister (n.e.), Koch 6, Günther 2/1, Holzhauer 8/3, Stampe Möller 6/1, Gönül (n.e.), Körber 2, Vaupel

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