Handball-Landesliga: Hofgeismar/Grebenst. beim SVH Kassel

SHG fährt ohne Vier zum Vier-Punkte-Spiel

Starkes Torwart-Duo: Jann-Heinrich Müller undDaniel Brand (links) sind ein starker Rückhalt für die SHG. Foto: zhj

Hofgeismar. Es steht zwar erst der dritte Spieltag in der Handball-Landesliga an, doch hat das Derby am Samstag (19.30 Uhr) in der Sporthalle Harleshausen zwischen dem SVH Kassel und der SHG Hofgeismar/Grebenstein schon einen richtungsweisenden Charakter. Beide Mannschaften stehen nach zwei Niederlagen am Tabellenende. Das kommt nicht unerwartet.

Die SHG hatte mit dem Heimspiel gegen den Mitfavoriten HSG Baunatal und beim starken Aufsteiger Fuldatal/Wolfsanger ein schweres Auftaktproramm und musste zudem in diesen Spielen auf wichtige Stammspieler verzichten. Einen größeren personellen Aderlass zu verzeichnen haben die Harleshäuser, die zuletzt mit 21:26 bei der HSG Baunatal unterlagen. Für SHG-Betreuer Andreas Kramski ist diese Partie ein sogenanntes Vier-Punkte-Spiel: „Unser Ziel für dieses Spiel können nur zwei Punkte sein, denn dem Verlierer stehen harte Zeiten bevor.“

Allerdings sind die Voraussetzungen für seine Mannschaft eher ungünstig. Bei der 21:33-Niederlage in Fuldatal präsentierte sie sich wie ein sicherer Abstiegskandidat und muss beim SVH mit Simon Adam, Florian Lindemann, Christopher Gerhold und Florian Fehling gleich auf vier Stammspieler verzichten.

Für sie werden Spieler aus der Zweiten aufrücken, die um 17 Uhr in Ahnatal bei Calden/Ahnatal antreten wird. So wird vor allem die erste Formation konditionell und mental gefordert sein. Immerhin stehen im Tor mit Jann Müller und Daniel Brand zwei starke Torhüter zur Verfügung. Sorgen bereiten Kramski neben den Fehlwürfen die vielen technischen Fehler beim letzten Spiel: „Das war aufgrund unserer intensiven Vorbereitung nicht zu erwarten. Ich hoffe, dass die Mannschaft jetzt eine Trotzreaktion zeigen wird.“

An die vergangenen Spiele gegen die Harleshäuser hat die SHG unterschiedliche Erinnerungen. So ging das Auswärtsspiel der Vorsaison mit 26:29 verloren. Dafür gab es im Rückspiel in eigener Halle einen klaren 33:24-Erfolg. Auch beim heimischen Dornröschenstadtcup konnte die SHG sicher mit 21:14 gewinnen, was vielleicht ein gutes Omen bedeutet. (zmw)

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