Handball-Landesliga Männer: Wehlheiden schlägt Fuldatal/Wolfsanger 33:30

Landesliga-Derby: Welheiden kommt über Kampf zum Erfolg

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Mit Haken und Ösen: Der Wehlheider Philipp Bachmann (Mitte) wird hier in der Deckung der HSG Fuldatal/Wolfsanger von Timo Krätzig und Philipp Scholz fest gemacht.

Kassel. Schöne Handballspiele sehen anders aus. Doch ein solches war im Derby der Landesliga der Männer zwischen der TG Wehlheiden und der HSG Fuldatal/Wolfsanger auch nicht unbedingt zu erwarten.

Kampf und Einsatz überwogen beim 33:30 (15:12)-Sieg der Gastgeber vor etwas mehr als 200 Zuschauern in der Kasseler Königstorhalle. „Ich bin überglücklich“, sagte Dino Duketis, Spielertrainer des Siegers. „Es war klar, dass dieses Spiel nur über den Kampf gewonnen wird.“ Die HSG habe seiner Mannschaft alles abverlangt. Alles in allem sei der Sieg der TG Wehlheiden auch verdient gewesen. „Wir haben von Beginn an geführt und diese Führung nie abgegeben.“

Das 1:0 in der Königstorhalle hatte allerdings die HSG durch Adrian Rudolph erzielt, doch ab dem 5:4 (9.) gab es dann nur noch Wehlheider Führungen. Mal knapp, mal mit größerem Abstand.

Zum einen, weil die TGW immer besser ins Spiel fand und die HSG nur wenig Zugriff auf die Gästespieler Niklas Konze, Philip Bachmann und Dino Duketis, wenn er denn im Spiel war, hatte. Und in Philipp „Otto“ Lilienthal an diesem Tag den Top-Keeper stellte. Zum anderen, weil die HSG die einfachen Chancen zu oft liegen ließ und eigentlich nur mit Felix Heckmann ernsthaften Druck auf die Wehlheider Deckung ausübte.

HSG-Trainer Hazim Prezic wollte sich nach dem Spiel überhaupt nicht beruhigen. Er haderte in der Schlussphase mit den Entscheidungen der Unparteiischen Wiegand/Schmidt (GSV Baunatal). Doch Prezic gab auch zu, dass der TGW-Sieg verdient sei. „Wir haben uns heute selber geschlagen“, sagte er. „Wir haben von dem, was wir vorher für die Abwehr besprochen haben, nichts umgesetzt.“ Man sei nicht schnell und nicht aggressiv genug gewesen. „Und im Angriff war Heckmann der einzige Spieler in Normalform“, sagte Prezic.

TGW: Lilienthal, Diederich; Schengel; Lausch, Konze 5 (Disqualifikation 51.), Duketis 3, Reinbold 2, Wolk 10/7, P. Bachmann 7, Mock, Deis, Ringleb 4, Winterhoff, Volland 2 HSG: Hüsken, Huth; Krätzig, Feckler. Gerner-Beuerle 1, F. Welch 1, Scholz 4, Barth 2, Braun, Rudolph 4, Heckmann 13/5, T. Welch 4, Helbing 1, Fischer

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