Hofgeismar/Grebenstein spielt beim Dritten Großenlüder/Hainzell – Gute Erinnerung an vergangene Saison

SHG muss zur Torfabrik der Landesliga

Schwerer Gegner, gute Erinnerung: Die SHG, hier Philip Schröer beim Wurf, muss am Sonntag zum offensivstarken Tabellendritten. Vergangene Saison konnte die SHG dort gewinnen. Foto:  zhj

Hofgeismar. Das Spiel der SHG Hofgeismar/Grebenstein am Sonntag (17 Uhr) in der Lüdertalsporthalle in Großenlüder bei der MSG Großenlüder/Hainzell ist das Spiel des Tabellendritten gegen den Sechsten. Dabei trennen beide Mannschaften zwei Punkte.

Spektakulärer als die Tabellenplätze waren die letzten Spiele beider Mannschaften. Die SHG feierte in der Vorwoche mit dem 22:21-Heimerfolg über den TV Hersfeld ihren vierten Sieg in Folge. Mit 267 Toren sind die Osthessen zusammen mit dem Spitzenreiter Hünfeld die torfreudigste Mannschaft der Liga. Herausragend waren dabei die Heimsiege der MSG über die Spitzenteams Hünfeld (42:35) und Wehlheiden (44:31) sowie der letzte 36:27-Sieg bei der HSG Baunatal.

Hohe Hürde für SHG

„Großenlüder/Hainzell spielt seine bislang beste Saison. Unter ihrem Trainer Matthias Deppe hat diese Mannschaft an Konstanz hinzugewonnen und ist defensiv stabiler geworden“, sieht SHG-Betreuer Andreas Kramski seine Mannschaft vor einer ganz hohen Hürde. Neben den zuletzt besonders in der Defensive starken Auftritte dürften die beiden Spiele der Vorsaison Mut machen, denn die SHG gewann sowohl auswärts mit 31:25 als auch zu Hause nach einer spektakulären Aufholjagd mit 32:31.

Diesmal dürfte es noch schwerer werden. Die Osthessen sind nämlich nicht mehr so abhängig von den Rückraumschützen Benedikt und Lukas Dimmerling, sondern auch von den Außenpositionen durch Dominik Malolepszy und Lukas Münker sehr gefährlich geworden. Insbesondere Malolepszy überragte im letzten Spiel in Baunatal mit 14 Treffern.

Außerdem wird sich die SHG auf eine stimmungsvolle Zuschauerkulisse einstellen müssen. Da wird auf die Torhüter Jann Müller und Daniel Brand sowie auf die Abwehr sehr viel Arbeit zukommen. Dass dieser Gegner auch in dieser Saison verwundbar ist, zeigten die 24:28-Heimniederlage gegen Bad Hersfeld und das 25:30 in Eschwege. Voraussichtlich kann SHG-Trainer Stefan Böttcher auf den Kader der Vorwoche zurückgreifen. (zmw)

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