Handball-Landesliga: Wehlheiden empfängt Hünfeld – Samstag, 17.30 Uhr

Ohne Duketis ins Topspiel

Im Spitzenspiel zum Zuschauen verdammt: Wehlheidens Spielertrainer Dino Duketis wurde von einem rippaler Infekt außer Gefecht gesetzt. Foto:  Hofmeister

Kassel. Besser geht es nicht. Spitzenspiel in der Handball-Landesliga. Der Tabellenzweite TG Wehlheiden trifft am heutigen Samstag ab 17.30 Uhr in der Königstorsporthalle auf den Tabellenersten Hünfelder SV. Ein echter Kracher.

Die Ausgangslage: Beide Teams stehen mit jeweils 10:2 Punkten vorn in der Tabelle. Da der Drittplatzierte Hainzell/Großenlüder bereits vier Minuspunkte hat, winkt dem Sieger der Partie automatisch der Platz an der Sonne. Der Verlierer rutscht im Falle eines Erfolgs Großenlüders wegen der schlechteren Tordifferenz auf den dritten Platz ab.

Das Personal: Mit TGW- Spielertrainer Dino Duketis fällt der Dreh- und Angelpunkt des Wehlheider Spiels aus. Ein grippaler Infekt setzt den erfahren Rückraumspieler außer Gefecht. Neben Duketis werden der langzeitverletzte Nicolas Bachmann (Knöchelstauchung) und der beruflich verhinderte Nico Deis fehlen. Bei den Gästen aus Hünfeld stehen hinter zwei bis drei Spielern Fragezeichen. Doch vermutlich wird der Kader komplett sein.

Der Gegner: TGW-Trainer Duketis ist beeindruckt vom Gegner: „Die Videoanalyse zeigt, dass Hünfeld absolut zurecht an der Tabellenspitze steht. Sie spielen einen sehr schnellen Ball und produzieren dabei kaum Fehler.“ Neben dem hohen Tempo zeichne den Gast die mannschaftliche Geschlossenheit aus. Zwar könnten viele Spieler ein Spiel allein entscheiden, dennoch sei die Mannschaft der Star.

Bei der TGW muss mit dem Ausfall der Stammspieler Duketis und Bachmann umgebaut werden. Natürlich wiegt dieser Verlust schwer, dennoch ist dies auch eine Chance für die TGW. Die Wehlheider sind unberechenbarer. Spieler, die bisher noch nicht so zum Zug kamen, können sich ins Rampenlicht spielen.

Das Besondere: Beide Teams mussten erst eine Niederlage einstecken. Die gab es gegen denselben Gegner. Die MSG Hainzell/Großenlüder wusste sowohl gegen Wehlheiden als auch gegen Hünfeld zu überzeugen. Sie schlug beide Spitzenteams zu Hause deutlich.

Von Fynn Welch

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