Handball-Landesliga: Hofgeismar/Grebenstein geht mit 21:33 bei Fuldatal/Wolfsanger unter

Rabenschwarzer Tag für die SHG

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Wieder dabei: Philip Schröer stand der SHG gegen Fuldatal/Wolfsanger zwar zur Verfügung, dass seine Mannschaft ein Debakel erlebte, konnte aber auch er nicht verhindern.

Ihringshausen. Nichts zu holen gab es für die SHG Hofgeismar/Grebenstein in ihrem zweiten Saisonspiel in der Handball-Landesliga beim Aufsteiger HSG Fuldatal/Wolfsanger, wo sie eine 21:33 (12:15)-Packung kassierten.

Bereits in der Vorwoche hatte es gegen die HSG Baunatal eine 25:29-Heimniederlage gegeben, bei der sich die SHG aber deutlich besser verkauft hatte.

„Heute lief einfach überhaupt nichts zusammen. Alles, was wir uns vorgenommen hatten, funktionierte nicht. Es ist uns nicht gelungen, die erste und zweite Welle zu unterbinden“, kommentierte SHG-Betreuer Andreas Kramski das Debakel seiner Mannschaft.

Dabei waren die Vorzeichen gegenüber dem ersten Spiel durch die Rückkehr der Rückraumspieler Philipp Schröer und Florian Lindemann sowie des zweiten Torhüters Daniel Brand günstiger als vor dem ersten Spiel gegen die HSG Baunatal.

Es begann auch gar nicht so schlecht für die SHG. Zwar geriet sie schnell mit 0:2 in Rückstand, doch danach gelangen ihr vier Tore in Folge zu einer 4:2 Führung. Die Führung hielt bis zum 8:7. Danach kamen die Gastgeber besser ins Spiel und wandelten den Rückstand in eine 11:8 Führung. Diesen Rückstand konnte die SHG noch einmal ausgleichen, doch nutzten die Gastgeber danach eine Zweiminutenstrafe gegen Jan Erik Kleinschmidt, um mit 15:12 in die Pause zu gehen.

Bereits in der ersten Halbzeit unterliefen den Gästen schon eine Reihe von Fehlwürfen und technische Fehler. Immerhin zeigten Torhüter Jann Müller und Rückraumspieler Philipp Schröer noch Normalform.

In der zweiten Halbzeit war aber jeder einzelne Spieler weit von seiner Normalform entfernt. Fuldatal/Wolfhagen nutzte gleich zu Beginn die noch bestehende Überzahl, um auf 17:12 zu erhöhen.

Es gelang der SHG, noch einmal auf 14:18 zu verkürzen, bevor das Spiel zu einem Debakel geriet. Die Gäste bekamen einfach keinen Zugriff mehr auf das Spiel, agierten ideenlos und leisteten sich insgesamt 35 Fehlwürfe und technische Fehler. „Das ist für die Landesliga einfach viel zu viel“, bemängelte Kramski die viel zu hohe Fehlerquote seiner Mannschaft.

Diese Schwächen nutzen die Gastgeber gnadenlos aus. Immer wieder kam der Aufsteiger über Tempogegenstöße und die erste Welle zu einfachen Toren und baute seinen Vorsprung kontinuierlich über die Spielstände 22:14, 25:16, 30:18 weiter aus.

Zwar hatte die SHG-Defensive die HSG-Rückraumspieler Heckmann und Fynn Welch recht gut im Griff, doch dafür trafen Louis Feckler aus dem Rückraum und Rechtsaußen Scholz per Tempogegenstoß fast nach Belieben und kamen am Ende auf jeweils acht Treffer.

Hofgeismar/Grebenstein: Müller, Brand - Kleinschmidt (3), F. Fehling (1), Gerhold (2), Helling (2), Kramski (2), Lindemann (2), Schröer (5), Schilke (1), Kurban (3), Götze.

Spielverlauf: 2:0, 2:4, 7:8, 11:8, 12:12, 17:12, 18:14, 22:14, 25:16, 28:18, 30:18, 31:20, 33:21. (zmw)

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