TG Rotenburg unterliegt trotz guten Spiels 24:31 bei HSG Fuldatal/Wolfsanger

Machte seine Sache auf Rechtsaußen gut: Stefan Ebenhoch, hier in der Partie gegen Alsfeld in der Vorsaison. Die Alsfelder sind Rotenburgs nächster Gegner. Foto: Walger

Von Rainer Henkel Rotenburg. Rückschlag für die TG Rotenburg: Beim starken Aufsteigher HSG Fuldatal/Wolfsanger kassierte der Handball-Landesligist eine 24:31 (15:15)-Niederlage.

Hauptsächlich ausschlaggebend für die Schlappe war eine etwa siebenminütige Schwächephase in der zweiten Hälfte, als die Gastgeber von 19:19 auf 25:19 davonzogen.

Eine Hiobsbotschaft erreichte die Mannschaft des Trainergespanns Robert Nolte und Uwe Mäusgeier direkt vor dem Spiel: Marcus Einhorn fiel wegen einer schweren Fingerverletzung kurzfristig aus. Für ihn musste Stefan Ebenhoch 60 Minuten auf Rechtsaußen ran. „Er hat das klasse gemacht“, lobte Trainer Robert Nolte. Klasse machte auch seine ganze Mannschaft ihre Sache zu Beginn. Sie lag zunächst in der umkämpften und ausgeglichenen Partie in Führung und gab diese erstmals beim 4:5 (10.) ab. Tomislav Balic hatte sich zuvor als dreifacher Torschütze ausgezeichnet.

Erkämpften sich die Fuldataler in ihrer engen Halle nun zunächst die Führung, so kam die TGR aber wieder heran, und belohnt wurde ihr Kampfgeist durch den Ausgleich zum 13:13 (27.). „Wir hätten zur Pause eigentlich führen können“, urteilte Nolte, der Martin Denk für seine kluge Regie lobte und der Mannschaft insgesamt Stärke in der Rückwärtsbewegung attestierte - gegen eine junge, schnelle Mannschaft, die „immer wieder sofort den schnellen Gegenstoß sucht“.

Schneller Gegenstoß

Ein solche schneller Gegenstoß war es auch, der nach dem Seitenwechsel die Partie kippte. 19:19 stand es nach 39 Minuten, die TGR war in Unterzahl, und die Unparteiischen versagten ihr einen aus Noltes Sicht gerechtfertigten Siebenmeter. Im Gegenzug ging Fuldatal in Führung - und baute diese binnen sieben Minuten auf 25:19 aus.

„Ärgerlich“ fand das Robert Nolte und war auch später mit einigen Pfiffen des Schiedsrichtergespanns nicht unbedingt einverstanden, stellte aber klar: „Wenn wir unsere Chancen genutzt hätten und auch nicht einige Siebenmeter vergeben hätten, hätten wir geführt und brauchten uns auch über keinen Pfiff zu beschweren.“

So blieb nach taktisch eigentlich gutem Spiel nur, des Gegners Stärke und den am Ende um ein paar Tore zu hohen Sieg des Neulings anzuerkennen.

Fuldatal/Wolfsanger: Hüsken, Huth - Feckler (4/2), F. Welch (3/1), Scholz (5), Barth, Gericke (3), Witzel, Rudolph (1), Heckmann (7), T. Welch (5), Helbing (1), Fischer (2), Traute

Rotenburg: Pankiewicz, Schmidt - Eimer, Malsch, Denk, Köhler, Dubus (4), T. Balic (4), Golkowski (5), B. Balic (5/4), Ebenhoch (4), D. Holl, J.-O. Holl (2), Hartung

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