Auf die TG Rotenburg wartet ein Haufen Arbeit

Solo für Uwe Mäusgeier: Sein Trainer-Partner Robert Nolte wird beim Auftritt der TG Rotenburg in Alsfeld fehlen. Foto: Walger

Rotenburg. Die Landesliga-Handballer der TGR sind am Samstag bei frisch motivierten Alsfeldern gefordert.

Das Punktekonto ausgleichen und den Gegner in der Tabelle auf drei Zähler distanzieren - das ist am Samstagabend das Ziel des Handball-Landesligisten TG Rotenburg. Auf ihn wartet die Auswärtsaufgabe beim TV Alsfeld. Anpfiff in der dortigen Großsporthalle An der Weiche wird um 19.30 Uhr sein.

Das Coachen der TGR muss Uwe Mäusgeier diesmal alleine übernehmen, denn Robert Nolte ist verhindert. Fraglich ist auch der Einsatz einiger Spieler: Rechtsaußen Marcus Einhorn, Kreisläufer Jan-Oliver Holl und Tomas Pankiewicz haben sich Anfang der Woche krankgemeldet. Regisseur Martin Denk ist angeschlagen, hat am Dienstag aber mittrainiert.

Turbulente Wochen

Gegner Alsfeld, in dessen Kader die früheren Rotenburger Martin Harbusch und Sebastian Krause stehen, hat zwei turbulente Wochen hinter sich. Die hat der bisherige Spielertrainer Michael Stock durch seinen überraschenden Rücktritt ausgelöst. Nur vier bis sieben Spieler aus seinem Kader im Training - das mochte der Routinier wohl nicht mehr länger hinnehmen. Mit Janosz Zinn ist in den eigenen Reihen schnell Ersatz gefunden worden.

Zinns Einstand als neuer Spielertrainer gelang auch prompt. Bei der SVH Kassel landeten die Alsfelder am vergangenen Wochenende den zweiten Saisonsieg. Ein Erfolg, den Rotenburgs Uwe Mäusgeier nicht überbewerten will, denn die SVH habe sich in dieser Saison bislang eher als Aufbaugegner für die anderen Teams erwiesen.

Beim TVA ist nicht nur das Ergebnis von 37:31 positiv registriert worden, sondern auch die Einstellung, die das Team in Kassel gezeigt hat. Jeder habe dort für seinen Nebenmann mitgekämpft. Die Rotenburger sollten sich darauf einstellen, dass dies gegen sie nicht anders sein wird.

Das ahnt auch Uwe Mäusgeier. Er sagt: „In Alsfeld wartet viel Arbeit auf uns.“ Und das gelte für beide Mannschaftsteile. Der Angriff des SVA verfügt in Jochen Stradal und Daniel Czaja über zwei starke Rückraumschützen. Die verlieren dabei aber nie den Blick für ihre Mitstreiter auf den Seiten und am Kreis. „Die haben starke Außen, die viele Tore werfen“, sagt Uwe Mäusgeier und denkt da in erster Linie an Philipp Amrhein und Jacob Räther auf dem linken Flügel. Doch Rechtsaußen Sebastian Peppler entwickelt ebenfalls Tordrang.

Auch in der Alsfelder Abwehr spielen Stradal und Czaja eine Hauptrolle. Sie bilden den Mittelblock. „Wir müssen es schaffen, sie in Bewegung zu bringen“, sagt der TGR-Coach. Weniger mühsam wäre es natürlich, über Konter zu Treffern zu kommen.

Auf jeden Fall gilt für die Gäste: Sie müssen in der Vorwärts- und der Rückwärtsbewegung ein hohes Tempo vorlegen. Und wenn sie in Alsfeld bestehen wollen, dürfen sie sich auch keine zehnminütige Schwächephase leisten wie zuletzt bei ihrer vermeidbaren Niederlage bei Aufsteiger Wolfsanger.

Von Thomas Walger

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