Handball-Landesliga: Hofgeismar/Grebenstein empfängt starken Aufsteiger Wanfried

SHG will ersten Heimsieg

Im Form: Jan Erik Kleinschmidt glänzte sowohl am Kreis als auch aus dem Rückraum. Foto:  Hofmeister

Hofgeismar. Nach der zweiwöchigen Pause spielt der Handball-Landesligist SHG Hofgeismar/Grebenstein am Samstag (19 Uhr) in der heimischen Kreissporthalle Hofgeismar gegen den VfL Wanfried. Es ist das Spiel des Tabellenneunten gegen den Zehnten. Mit einem Sieg kann die SHG ihr Punktekonto gegen den einen Punkt schlechteren Aufsteiger ausgleichen. Allerdings ist Wanfried kein gewöhnlicher Aufsteiger.

Neben dem zum VfL zurückgekehrten früheren Zweitligaspieler Stefan Schröder spielen nach den Neuverpflichtungen des Serben Andrija Mader und des 19-jährigen Kroaten Antonio Cuncic mittlerweile vier Spieler aus Serbien und Kroatien, die dort in der ersten Liga spielten, im Kader des Landesligisten. Daher sieht SHG-Betreuer Andreas Kramski seine Mannschaft, die ihre ersten beiden Heimspiele verlor, auch nicht in der Rolle des Favoriten: „Wanfried ist eine ganz gefährliche Truppe, die über mehrere starke Spieler verfügt. Vor allem über den Rückraum ist diese Mannschaft stark einzuschätzen.“

Dennoch sieht er gerade nach dem letzten Sieg in Alsfeld gute Chancen, für seine Mannschaft dieses Spiel zu gewinnen: „Wichtig wird sein, dass wir Wanfried von der Nahwurfzone fernhalten, zumal Jann Müller seine Stärken bei Würfen aus dem Rückraum hat.“

Lindemann erkrankt

Der VfL verlor zuletzt in vertrauter Umgebung gegen den Spitzenreiter HSG Baunatal mit 25:28. Auch wenn Wanfried über eine starke erste Sieben verfügt, könnte die SHG in der Breite des Kaders Vorteile haben.

Gegenüber dem letzten Spiel kann SHG-Trainer Stefan Böttcher voraussichtlich bis auf den erkrankten Rückraumspieler Florian Lindemann wieder auf seinen vollen Kader zurückgreifen.

Kramski sieht seine Mannschaft zu Hause vor einem größeren Druck und hofft daher auf die Unterstützung von den Rängen sowie auf eine gute Tagesform eines größeren Teils seines Kaders: „Es wäre schön, wenn einmal sieben oder acht Spieler einen guten Tag erwischen würden.“

Konstant gut zeigte sich bislang Jan Erik Kleinschmidt sowohl am Kreis als auch aus dem Rückraum und gilt auch gegen den VfL als Hoffnungsträger. (zmw)

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