Hofgeismar/Gr. schlägt Hersfeld mit 22:21

Zwei Punkte dank starker Defensive

Hart erkämpfter Sieg: SHG-Spieler Jan Erik Kleinschmidt (rechts) wird hier am Trikot gehalten vom Hersfelder Marco Kemmerzell. Im Hintergrund TV-Spieler Christian Rohde. Foto: Hofmeister

Hofgeismar. Die SHG Hofgeismar/Grebenstein setzte ihren guten Lauf in der Handball-Landesliga fort und bezwang den Mitfavoriten TV Hersfeld durch eine erneut hervorragende kämpferische Leistung mit 22:21 (9:12).

Als Grundlage für den Erfolg sah SHG-Trainer Stefan Böttcher die starke Defensive seiner Mannschaft: „Wir haben es mit unserer Defensivarbeit geschafft, den starken Hersfelder Rückraum nicht so recht zur Entfaltung kommen zu lassen.“

Das Spiel war wie erwartet geprägt von zwei starken Torhütern und Abwehrreihen. Vorne scheiterte die SHG immer wieder am TVH-Torhüter Kai Hüter, so dass sich die Gäste auf 5:2 absetzten. Nach dem sehenswerten 5:5-Ausgleichstreffer durch einen Heber von Linksaußen Christopher Gerhold legten die Gäste wieder drei Treffer nach und konnten mit einem Vorsprung von drei Toren in die Pause gehen.

In der zweiten Halbzeit vernagelten SHG-Torhüter Jann Müller und seine Vorderleute regelrecht ihr Tor. Zwischen der 44. und der 55. Minute drehte die SHG einen 15:16-Rückstand in eine 21:16-Führung. Dabei sah TVH-Rückraumspieler Lars Matthiessen nach einem Foul als letzter Mann gegen Florian Fehling Rot (51.). Es wurde aber noch einmal spannend, als eine Überzahl nicht genutzt wurde.

Hofgeismar/Grebenstein: Müller, Brand (1 7M) - Helling, Gerhold (3), F. Fehling, Schilke (4/2), Schröer (2), Kramski (2), Kurban (3), Lindemann (1), Adam (4), Kleinschmidt (2), Hofmann (1).

Bad Hersfeld: Hüter (1.-55.), Kretz (55.-60.) - Köpke (1), M. Krause, Kemmerzell (6/3), Kromm, Förtsch (1), Koch (4), Wiegel (5), Rohde (2), Matthiessen (1), Reinhardt (1), Deppe, Gerlach.

Z.: 160. SR: Thamm/Thamm (Lohfelden/Vollmarshausen).

Spielverlauf: 1:2 (5.), 2:5 (12.), 5:5 (19.), 5:8 (23.), 9:10 (27.), 9:12 (30.), 11:12 (34.), 12:14 (38.), 15:16 (44.), 21:16 (55.), 22:17 (56.), 22:21 (60.).

Von Michael Wepler

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