Alina Braun rettet der FSG Waldhessen den ersten Punkt

Achtung, Tiefflieger: Alina Braun muss den gegnerischen Block nicht überspringen, um ein Tor zu erzielen. Auch in Fritzlar war sie genauso erfolgreich. Foto: Walger

Fritzlar. Beim SV Germania Fritzlar II gleicht der FSG-Neuzugang Sekunden vor Schluss zum 24:24 aus.

Im dritten Anlauf hat es zu einem Punktgewinn für die Landesliga-Handballe-rinnen der FSG Waldhessen gereicht. Bei der Reserve des Drittligisten SV Germania Fritzlar schafften die Schützlinge von Trainer Jonggi Pasaribu ein 24:24 (12:11)-Unentschieden.

Ein richtig ordentliches Spiel zu zeigen und dem Vizemeister der Vorsaison über weite Strecken der Partie Paroli zu bieten, das war das Ziel der Gäste gewesen. Das ist gelungen. „Grundsätzlich können wir heute mit einem Punkt absolut zufrieden sein“, bilanzierte Pasaribu - mit einer Einschränkung: „Wenn du zehn Minuten vor Schluss mit drei Toren führst, kannst du so ein Spiel schon einmal nach Hause bringen.“

In der 49. Spielminute hatte die FSG ihren Pausenhalbzeit-Rückstand von 11:12 in eine 22:18 Führung umgewandelt. „Wir haben einen tollen Zwischenspurt in der zweiten Halbzeit hingelegt und uns als geschlossene Einheit präsentiert“, lobte der Trainer.

Im Angriff trafen seine Spielerinnen in dieser Phase die richtigen Entscheidungen, und in der Abwehr entwickelten sie einen beachtlichen Kampfgeist. Fritzlars Trainer sah sich zu einer Auszeit gezwungen und baute seine Deckungsreihe um.

Volltreffer

Das erwies sich für ihn als Volltreffer, denn der FSG-Offensive schmeckte diese Umstellung nicht. Die Folge: Die Fritzlarerinnen holten auf, glichen aus und führten in der 59. Minute gar mit 24:23.

Doch die tolle Moral des Landesliga-Aufsteigers wurde noch belohnt. Fünf Sekunden vor dem Ende tankte sich Alina Braun geduckt durch die Abwehr des Gegners und versenkte den Ball unter dem Jubel ihrer Mitstreiterinnen zum 24:24-Endstand im Netz.

„Zum Schluss war unser Punktgewinn sogar noch glücklich, da der Ausgleich erst so spät fiel. Aber wir haben eine kämpferisch gute Leistung gezeigt, und das Unentschieden ist der gerechte Spielausgang“, bilanzierte Pasaribu. Allerdings: „Wenn wir in zwei oder drei Spielsituationen etwas ausgeklügelter agieren, gewinnen wir, und es hätte sich keiner darüber beschweren dürfen.“

FSG Waldhessen: Weidemann - Reimuth, Rollmann (1), Werner (1), Drewer (2), Denk (2), Mäusgeier (2/2), Pippert (7/3), Braun (5), Niebuhr (2), Krestel (2)

Von Tomas Pankiewicz

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